KMU-Blog

Ein weiteres tolles WordPress-Blog

Hallo Welt! (0)Kommentare

Eintrag abgelegt unter: Allgemein — von admin um 10:22 am 3. Februar 2010

Das KMU-Blog ist zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt abgestürzt. Die Wiederherstellung der Datenbank stellt sich als schwieriger dar als erwartet, da auch die vorhandenen Backupdaten sich als unbrauchbar erwiesen.  Das heißt nicht, dass sich das KMU-Blog nicht wieder herstellen lässt. Das heißt nur, dass die Wiederherstellung neben der bereits verstrichenen Zeit nun noch länger dauern wird als ich es mir wünsche.

Aber nicht verzagen. Es wird wieder hergestellt. Was danach folgt, eine Wiederaufnahme der redaktionellen Beiträge oder eine Neuorientierung ist derzeit noch nicht entschieden.

Genug mit dem mageren Lebenszeichen, von meiner Seite. Ich habe nun mit der Wiederherstellung zu tun und bin im Webarchiv – Text und Bild fischen. :D Das nennt sich dann Backup mit Hand am Arm und Finger auf der Tastatur und einem gefühlt endlosen copy&paste.


 
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Underdog PR oder denke strategisch (0)Kommentare

Eintrag abgelegt unter: Außendarstellung, Kommunikation, Marketing — von Schümann um 13:43 am 22. September 2007

Vorgestern ging die erste Staffel einer amerikanischen TV-Show zuende – Burn Notice (aktuell für Deutsche ohne privates Pay-TV mit 300 Kanälen – noch – nur im Internet verfügbar). Diese Show nutzt Overvoice und kommentiert wie in einem Trainingsvideo für Spione, warum und wieso etwas passiert, warum und wieso der Held der Serie (ein frischer Ex-Spion) die kommende Strategie verwendet. Auch wenn diese Serie ein reines Feierabendvergnügen (also Brainswitchoff) ist, so wird man beiläufig doch in eine bestimmte Weise zu denken hineingesogen. Heute nun entdecke ich im Netz eben jenes strategische Denken im Geschäftsleben. Das ist einen Link und einen Kommentar wert:

Sex, Rock’n Roll und die Presse

Robert schlägt vor den Marker “von öffentlichem Interesse”, den die Presse Unternehmen wie z.B. eBay gibt, die einen gewissen Umsatz machen und eine bestimmte Kundenzahl besitzen, sprich bei der das Unternehmen nicht mehr der Presse nachläuft, sondern die Presse dem unternehmen nachhechelt. Ein Stripper ist peinlich aber wie die Flitzer im Footballstadium immer wieder ein Bild in der Yellowpress wert. Jene Presse, an der die Masse nicht vorbeiläuft und die größte Breitenwirkung hat. RTL hat einmal mit TuttiFrutti einen ähnlichen Start hingelegt und kämpft bis heute den TuttiFrutti-Flair wieder loszuwerden.

Kleine Fische unter Haien

Was war geschehen? Worum geht es? eBay, das allen bekannte Online-Auktionshaus mit einem nervenden, penetranten Werbeauftritt, wirbt mit jedem Google-Suchbegriff in den “Adwords”, das Quote verspricht. Da hier Maschinenalgorythmen arbeiten und keine Menschen, wird mit viel Unsinn geworben und immer wieder wird hierbei das Wettbewerbsrecht verletzt, was eBay nicht kratzt, solange nur der Return of Investment stimmt. Eine Abmahnung von einem Underdog und noch junges Unternehmen, dessen Suchbegriff und Markenname zeitweilig in google heißläuft und in die eBay-Adword-Kampagne rutscht, wird als notwendige Investition ohne mit der Wimper zu zucken in einem Konzern von der Größe eBays hingenommen. So etwas gehört zum normalen Budget. Außerdem hat man eine eigene Rechtsabteilung, die die Kosten so gering wie möglich hält.

Das Startup in diesem Fall edelight gewinnt kaum, wenn es schlicht abmahnt. Dessen ist sich das Unternehmen bewusst – Aufruf: Sollen wir ebay abmahnen oder aufkaufen?

Ergo werden bessere Optionen gesucht. Als Insentiv für die Web-2.0-Berater aus Pool der Blogger (der longtail-Schwarmintelligenz) wird außer dem guten Gefühl, einem Newcomer gegen den großen Fisch geholfen zu haben, nicht viel geboten (mag nach diesem Hinweis noch nachbessert werden ;-) ). Als mehr oder weniger unbeteiligte Beobachterin (ich biete keinen Vorschlag.) ist das schlicht ein Spaß, wie die eingangs erwähnte TV-Show. In jedem Fall ist es wert ein Auge darauf zu werfen und es an dieser Stelle als Denkanstoß zu präsentieren.

Ein letztes noch …

Wer oder Was ist edelight?

edelight ist Deutschlands erstes Shopping- und Geschenke-Portal, das sich vollständig der Idee des Social Shoppings widmet. Auf edelight können Sie Ihre Lieblingsprodukte und Geschenkideen empfehlen, sich Ihre Wünsche erfüllen lassen oder einfach in den persönlichen Empfehlungen anderer Menschen stöbern.

Quelle: Über edelight


 
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Schützen Sie sich vor dem Finanzamt (0)Kommentare

Eintrag abgelegt unter: Absicherung, Kalkulation, Planung, Recht Amtlich — von Schümann um 13:40 am 13. Mai 2007

Es ist Finanzamtszeit. Im Unternehmen kriselt es leicht. Zahlungen treffen nicht wie erforderlich ein. Eigentlich ist es nur eine Frage von ein paar Wochen, da ein paar laufende Aufträge bereits vom Ende der Krise künden. Es hatte in letzter Zeit häufiger gekriselt und mit dem Finanzamt existiert eine Ratenzahlung für Steuerschulden aus einer Vorsteuervorauszahlung. Angesichts der Verluste der letzten Monate dürfte sich das Thema schon erledigt haben, doch nun schlägt Murphy zu. Auf dem Konto ist noch nicht genug Geld, im Postkorb sind Zahlungsaufforderungen von Kassen, Lieferanten und zwei sich widersprechende Bescheide. Einer davon beinhaltet eine Steuerschuld, der anderen spricht von einer Steuerschuld von 0,00 Euro. Was tut der Unternehmer, er hält die Zahlung erst einmal zurück bis er klären kann wie hoch die Steuerschuld nun eigentlich ist, schließlich gibt es genug andere Sorgen und letztendlich ist in ein paar Wochen das Thema endlich vorbei, dann gibt es sogar ein wenig Rücklagen.

Das Finanzamt prüft seine Bescheide auf Zahlungseingänge und da man hart durchgreifen will und es den Pappenheimer einmal so richtig zeigen möchte, werden die Konten gesperrt. Und weil man dies kurz vor der Ratenvereinbarung schon einmal mit einem sehr hohen Betrag exzerziert hatte, nimmt die Mitarbeiter des Finanzamts einfach kurz einmal den alten Vorgang und blockiert die Konten mit einem Betrag der 7-fach über dem der tatsächlichen Steuerschuld liegt.

Zeige man mir eine Bank, die angesichts dieser Umstände nicht nervös wird. So etwas gefährdet Kredite. So etwas macht es schwierig Banken zu wechseln. Und so etwas macht Interessenten nervös, wenn z.B. die Unternehmenspräsenz für 14 Tage mit dem Hinweis geziert wird, dass die Domain gesperrt sei, wenn das Telefon vom Netz geht. Alles Folgen der Sperrung. Fahrzeuge stehen still, denn Bezingeld wird knapp.

Wer macht sich angesichts solcher Szenarien keine Gedanken, wie man sich und sein Unternehmen schützt. Wer jetzt denkt, dass das Szenarium fern aller Realität sei, dem sei gesagt, dass eine Unternehmerin in meinem Umfeld aktuell einen ganz ähnliche Geschichte erlebt und obwohl bereits der Vorgesetzte im Finanzamt nach einer Beschwerde seine Mitarbeiter zurückgepfiffen hat, die Bank ein Fax erhalten hat, ist das Konto noch nicht wieder frei. Weitere Zahlungsverpflichtungen und Abbuchungsaufträge werden in Mitleidenschaft gezogen.

Das Internet und das Ausland bietet Schutz in vielerlei Hinsicht. Es hat in den Routinen nicht notwendiger Weise die Schufaabfrage, dem Finanzamt fehlen die einfachen Zugriffsmöglichkeit und so können Depots mit Notreserven einem Unternehmen in einer solchen Krise das Gesicht wahren und den Betrieb noch ein paar Wochen über das schlimmste hinweg helfen und man kann Einnahmen umleiten um Geldflüsse so steuern zu können, dass der Betrieb nicht schließen muss.

Dabei geht es nicht um Steuerhinterziehung, sondern nur um die Notwendigkeit auch Zahlungsverpflichtungen neben dem Finanzamt nachkommen zu können.

Schlimm, dass man überhaupt in dieser Richtung Vorsorge treffen muss und zwar auch und im Besonderen, weil von diesen Kontensperrung wider deutscher Rechtssprechung i.R. auch Pfändungsgrenzen nicht ausgenommen sind.

Kleinunternehmer haben in der Regel nur ein Privat- und ein Geschäftskonto, die beide von heute auf morgen durch das Finanzamt gesperrt werden könnten. Von heute auf morgen ist alles, worüber ein Kleinunternehmer in solchen Fällen verfügen kann, das was noch in seinem Geldbeutel an Bargeld ist und das ist angesichts der Kreditkartenzahlung allerorten heutzutage herzlich wenig.

Wohin mit dem Notreserve-Geld? Dahin z.B.: Top-Konditionen bei Spareinlagen


 
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Vorsicht Post vom Anwalt (0)Kommentare

Eintrag abgelegt unter: Recht Amtlich — von Schümann um 12:33 am 31. Januar 2007

Was die Werbebranche freuen wird, verärgert den Rest der Welt gleich um so mehr. Es wird sich keiner mehr Leisten können postwurfähnliche Sendungen ungeöffnet als lästigen Spam direkt in die Mülltonne zu entsorgen.

Vorsicht Postwurfsendung vom Anwalt
(Adresse, und Barcode anonymisiert, in Originalgröße auf Flickr abrufbar, einfach auf den Umschlag klicken)

Der fehlende Poststempel macht Rückdatieren einfach. Die Fehlende Kennzeichnung, dass es sich hier um ein Schreiben einer Kanzlei handelt ist perfiede. Die Tatsache, dass der Zustelldienst (pin mail) insbesondere für Werbesendungen bekannt ist, die nicht wenige auf direktem Weg ungeöffnet dem Altpapier zuführen, nach meinem Empfinden mehr als hinterhältig. So verpasst man wichtige Widerspruchsfristen und ermöglicht dem Gegner in der Rechtsfrage einen einfachen Sieg.

Denn eine unwidersprochene Mahnung ergibt einen pfändbaren Titel ungeachtet der Tatsache, ob die Forderung je berechtigt war und ob der Angemahnte jemals Kenntnis von der Forderung hatte, ja ob er überhaupt jemals mit der fordernden Partei Kontakt hatte. Ein Eldorado für Trickbetrüger. Angesichts der zahlreichen Dienstleistungen die man per Onlineformular buchen kann und häufig schon als anerkannte Beauftragung für wahr genommen werden und damit selbst von seriösen Inkasso-Unternehmen akzeptiert werden, eine schöne Bescherung.

Ich kann nur hoffen, dass die Kanzlei Axmann und Kollegen sich der mangelnden Ethik dieser Versandart entsinnt und davon wieder Abstand nimmt oder doch zumindest Sorge trägt, dass sie als Absender kenntlicher gemacht werden. Zumindest sollte man hier einen Riegel vorschieben! Ich nehme gerne sachdienliche Hinweise entgegen, ob und welche Möglichkeiten hier gegeben und geboten sind, um diesem Missstand ein Ende zu bereiten.


 
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Göttergattensubvention (0)Kommentare

Eintrag abgelegt unter: Kalkulation, Marketing — von Schümann um 11:55 am 27. Dezember 2006

Ein Unternehmen aufbauen ist keine leichte Sache. Da hilft es, wenn man sich wenigstens nicht um den Lebensunterhalt sorgen machen muss. Viele Jungunternehmerinnen könnten also diese Position vollkommen aus ihren Kalkulationen herausnehmen. Eine Position bei der ich Rate, diese in der Kalkulation zu belassen und zwar in letzter Konsequenz. Zwar kann man seine Krankenkasse erfolgreich über Jahre anschwindeln und so kuschelig versorgt in der Familienversicherung verweilen, doch wehe die Krankenkasse geht auf die Jagd nach den schwarzen Schafen. Frau kann sich das monatliche Gehalt stunden und sich über die “Gewinnausschüttung” kurz vorm nächsten Urlaub so richtig freuen.

Schaut man sich aber die Preisgestaltung der einen oder anderen göttergattensubventionierten “Unternehmerin” genauer an, so fragt man sich, wie diese Preise ein tragfähiges Unternehmenskonzept selbst mit diesen Subventionen ergeben.

Bei aller Liebe, auch wenn man die persönlichen Lebenshaltungskosten, Rentenzahlungen und laufenden Mieten ausixt, so fallen immer noch Kosten für das Unternehmen an. Da ist der Computer, der Schreibtisch, die Ecke oder gar das Zimmer im göttergattenfinanzierten Heim, da sind Aufwendungen für Strom und Heizung für diesen Arbeitsbereich, da ist Büromaterial, da sind Fahrtkosten zu Kunden, da sind Schulungsunterlagen, da sind Telekommunikationskosten, Versicherungen zu Haftungsrisiken zu decken, Rücklagen für Rechtsstreitigkeiten zu berücksichtigen und bei aller Liebe zur selbst auferlegten Tätigkeit, warum soll man mit seinem inneren Boss einen geringeren Stundenlohn verabreden als mit jedem anderen externen Boss, der dann auch noch für einen Großteil der Sozialaufwendungen wie Rente und Krankenversicherung aufkommt.

Wären göttergattensubventionierte Unternehmerinnen ehrlich mit sich, so wüssten sie, dass ihr Unternehmen tiefrote Zahlen Jahr aus Jahr ein schreibt.

Kommen wir zur Konkurrenzsituation und zur Marktsituation. Es gibt zwei, drei Felder in denen sich vermehrt Göttergattensubventionen auf Marktpreise auswirken: Bürodienste, Telefonmanagement (Callcenter-Dienste) und Design (Web- und Grafikdesign ).

Durch die Bank, wenn ich diese “Unternehmerinnen” darauf aufmerksam mache, dass ihre Preise nicht marktfähig sind, kommen mir mit der Konkurrenzsituation. Im Sektor Bürodienstleistungen wie z.B. Schreiben nach Diktat, Daten erfassen und derlei Tätigkeiten, heißt diese Konkurrenz Student und deren Stundensätze lassen sich durch Vatis Subventionen leicht erklären. Doch selbst wenn man den Student, der primär in den Semesterferien den Markt überschwemmt berücksichtigt, so ist außerhalb der Semesterferien diese “Schwemme” weg und Frau könnte, würde sie auch nur einen Jota unternehmerisch und solidarisch denken, für den Rest der Zeit mit realistischen marktfähigen Preisen auftreten, die dann auch die saisonale Schwankung des Bedarfs in Bezug auf die Semesterferien in die Kalkulation mit einbeziehen. Statt dessen lassen sich diese Damen der Gesellschaft von Unternehmern genüßlich balbieren. Und ich habe das fiese Lächeln in deren Gesichtern gesehen. Es geht hier nicht darum, dass sich die Unternehmen diese Leistungen zu angemessenen Preisen nicht leisten könnten. Sie sehen nur nicht ein, warum sie ihren eigenen Gewinn schmälern sollten. Sie nutzen schlicht ein Angebot, das diese Damen ihnen machen.

WIR sind verantwortlich, was auf dem Markt erhältlich ist und was nicht. Ich kenne viele Unternehmen, die wollen keine ausländischen Dienstleister anheuern, ja nicht einmal Anbieter aus dem nächsten Bundesland oder aus der 100 Kilometer entfernten Hauptstadt bzw. Kreisstadt. Nicht einmal dann, wenn diese günstiger sind, solange diese Preise sich in einem realistischen Rahmen befinden. Je nach Qualifikation kostet eine Mitarbeiterin in Festanstellung das Unternehmen zwischen 60.000 und 200.000 Euro pro Jahr. Je länger die Mitarbeiterin dem Unternehmen angehört und je mehr Mitarbeiter das Unternehmen insgesamt hat, desto teuerer und schwieriger wird es, diese Mitarbeiterin wieder loszuwerden. Saisonale Spitzen abzufangen oder Leistungen zu beauftragen, die man nur wenig braucht sind also immer günstiger als diese Mitarbeiterkosten. Selbst eine Mitarbeiterin befristet zu beschäftigen zieht einen Rattenschwanz an Kosten über das einfache Gehalt hinaus nach sich. Daraus ergibt sich ein recht großer Verhandlungsspielraum, selbst wenn man keine besonderen Fähigkeiten und damit Seltenheitswert in die Verhandlungen einbringen kann.

Als Selbstständige sollte man sich wirklich nicht unter Wert verkaufen, egal welche zusätzlichen Subventionen man einstreichen kann, wie z.B. Unterhalt, Heim, Familienwagen und Taschengeld ….

PS: Wer mir mit dem Argument in den Markt einkaufen kommt, dem sei gesagt, dass sich in einen Markt mit nicht tragfähigen Preisen einkaufen nur dann Sinn macht, wenn man anschließend mehr oder minder das Monopol hat und die Preise diktieren kann, das heißt auf lange Sicht letztlich satte Gewinne machen wird.


 
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Neues KMU-Blog unter .info (0)Kommentare

Eintrag abgelegt unter: Kommunikation — von Schümann um 11:53 am 1. Dezember 2006

Ein weiteres KMU-Blog ist in der Blogosphäre: KMU-Blog.info

Herzlich Willkommen in der Blogosphäre.

Da ich aufgehört habe Umfragen zu Blogs, deren Akzeptanz und Integration ins Unternehmen auszufüllen, ich aber niemanden davon abhalten möchte seine Meinung kund zu tun, kann sich vor Ort beim Dr. Lembke um die URL der Umfrage bemühen.

Generell ist das Weblog noch sehr steril und fühlt sich wie ein Newsticker mit Kommentarfunktion an. Ich persönlich ziehe eine weniger gezügelte Sprache, die den Menschen dahinter und dessen persönliche Meinung erkennen lassen in Weblogs dem PR- und Pressemeldungstil vor.

PR- und Pressemeldungen sind so weichgespült, dass sie selten zum Gespräch einladen. Bloggen ist für mich immer noch die Verschriftlichung des Gespräches. Ergo werde ich Blogs nur als Blogs anerkennen, wenn sie sich für mich wie solche anfühlen — ein Notizzettel, den man anderen zugänglich macht, der dialogisch schreibt, der neben interessanten Links auch spannende Gedankengänge, Überlegungen und persönliche Einschätzungen enthält und vom eigenen Erleben und persönlichen Erfahrungen in der Materie (sachthemenbezogen) berichtet. Der Blogger darf abschweifen; er muss nicht abschweifen.

Noch immer gilt für mich in der ganzen Bloggerei:

“Ich kenne kein effizienteres Werkzeug im Netz, um ohne Reisekosten Fremde zu Freunden zu machen. Ein Weblog ist ein zeitlich rückwärts geordneter Gedankenpfad, auf dem sie die Autoren mitnehmen und die Leser durch ihre Kommentare mitgestalten.”

Quelle: Meine Antwort auf “warum Unternehmer bloggen sollten und es mir soviel Spass macht”, erstmals im Profil dieses Blogs publiziert, als das KMU-Blog noch ein Gemeinschaftsblog war.

Ich schaue sicherlich irgendwann wieder einmal im kmu-blog.info vorbei. Jetzt erst einmal gönne ich dem neuen Blogger die ersten 100 Tage, sich an das Bloggen und die Blogger zu gewöhnen und seinen eigenen Stil zu finden. Laut Daten des Weblogs soll das Weblog schon deutlich länger als 100 Tage am Netz sein. Das wird schon stimmen … auch wenn ich noch in keinem der üblichen Verdächtigen vom KMU-Blog.info je gelesen habe. Vielleicht will Dr. Lembke ja gar kein Blogger in meinem Sinne sein.


 
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Beschnuppern via Weblog (0)Kommentare

Eintrag abgelegt unter: Kommunikation — von Schümann um 11:51 am 19. Oktober 2006

Auch in Deutschland gewinnt das Blog bei Personalentscheidungen an Fahrt:

Derzeit besuchen täglich ca. 150 Besucher den Blog der Ausbildung. Nadine Bader und ich haben während dieser Zeit rund 170 Beiträge geschrieben und ca. 110 Kommentare erhalten. Auch in einigen Vorstellungsgesprächen nehmen die Bewerber Bezug auf den Ausbildungsblog und in Bewerbungen können wir immer häufiger lesen, dass sich unsere Bewerber auch aufgrund der Berichte der kaufm. Auzubildenden in ihrer Berufswahl bestärkt sehen.

Quelle: Festo Ausbildungsblog.de — Ein Jahr Ausbildungsblog

via Webmontag Stuttgart / Teilnehmer vom 23. Oktober


 
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Best Practice — Geschäftsprozesse im Web abbilden (0)Kommentare

Eintrag abgelegt unter: Kooperation, Marketing — von Schümann um 11:48 am 29. September 2006

Zurück von München freue ich mich ein Unternehmen vorzustellen, das seine Internet-Präsenz aktiv in seine Geschäftsprozesse integriert hat.

Auto Christian GmbH, Unfallinstandsetzung (www.auto-christian.de)

Wer hätte es gedacht, nicht nur Logistikunternehmen und Druckereien liefern den Service einer Auftragsfortschrittsanzeige. Wer sein Auto bei Christian in München hat, kann ebenfalls feststellen wie weit die Arbeit vorangeschritten ist und ob bald mit der Rückkehr des kleinen “Sorgenkindes” Unfallauto zu rechnen ist. Es genügt sich einzuloggen das Autokennzeichen einzugeben.

Auto Christian in München hat Konzerne mit großen Fuhrparks unter Vertrag. Für das Management dieser Konzerne hat Auto Christian Controlling-Bausteine integriert, das die Vergaberichtlinien berücksichtigt.

Und last but not least für die Selbstdarstellung wurden Profifotografen und ein (Werbe-)Dokumentarfilmer engagiert, um dem zukünftigen Kunden einen Eindruck zu verschaffen, auf wen er sich da den einlässt.

Auch schön rüber gekommen ist, dass eine Website nicht per Fingerschnippen entsteht. Das aber ist eine andere Geschichte. Mir jedenfalls hat es gut getan mal wieder einen Mittelständler zu treffen, der über die Möglichkeiten seine Webpräsenz in Geschäftsprozesse zu integrieren und Service für seine Kunden anzubieten. Im Falle Fortschrittsanzeige, bedeutet dies eine Entlastung der Mitarbeiter so dass diese für abrechnungsfähige Arbeiten mehr Zeit haben und im Falle der Controlling-Bausteine eine kleine vertrauensbildende Maßnahme, die Kundenbeziehungen festigt.


 
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Verdammtes kleines digitales Telefonmännlein (0)Kommentare

Eintrag abgelegt unter: Kommunikation — von Schümann um 11:46 am 12. September 2006

Es ist nicht zu fassen. Je größer das Unternehmen desto größer das Telefonblah, wenn man mit deren Unternehmensvertretern sprechen möchte. Soeben wollte ich mit der Postbank ein Gespräch führen. Erster Kontakt ging über die Post-Filiale von Mensch zu Mensch. Das war der erste Flopp. Geschäftskunden werden von der Postbank nicht mehr persönlich in den Filialen bedient. Diesen steht neben der Online-Präsenz eine E-Mail-Adresse und eine 0180-Nummer zur Verfügung.

Das digitale Telefon-Männlein sortiert zunächst Bestandskunden von Interessenten aus. Ich bin Interessent und sage “weiter”. Mir ist klar es hört mir eine Maschine zu ich achte also darauf, dass ich das ‘w’, das ‘ei’ udn das ‘ter’ deutlicher als sonst ausspreche. Hilft nichts, die Maschine versteht mich nicht ich werde aufgefordert zu wiederholen Bankkontonummer oder ‘weiter’. Ich sage: “Wweiterrrrrr” und rolle das R mit der Zunge am Gaumen.

Nun sortiert das Männlein in “Band-Abhörer” und “Berater Gesprächsuchende”. Ich will einen Berater haben, das erspart mir i.R. viel Blah mit unnützen Werbesprüchlein und den elaboraten, toten, unerträglichen “Werbespeak”, den man bei solchen Band-Informations-Ansagen üblicher Weise geliefert bekommt. Außerdem mag ich ein wenig menschliche Wärme und Interaktion auch in geschäftlichen Dingen. Ich sage: “Berater. ” und natürlich versteht mich das Maschinchen erst beim zweiten Anlauf. Es weist mich noch auf Wartezeiten hin, die ich bei meiner Wahl u.U. zu erdulden hätte und dann schmeisst es mich komplett aus der Leitung.

Bravo. Klasse Service. Na, Mahlzeit … das fängt ja gut an.

Nachgedanken:

Ich weiß nicht, wer die Postbank berät oder wer dieses Politik im Umgang mit Geschäftskunden zu verantworten hat, aber piuh das Kostet Kunden. Weniger Kunden heißt weniger Umsatz, weniger Umsatz heißt Verlust. Sicher rechnet man die tatsächlichen Kosten, die Smalltalk von Berater zu Kunden die Postbank täglich kosten, dann kommen hier Milliardenbeträge raus und da viele Banken Service für den Otto-Normal KMU einstampfen und gegen Null fahren haben diese nur die Wahl zwischen Regen und Traufe, … ich denke dennoch, dass die Rechnung ohne den unentschlossenen Kunden in spe gemacht wurde und derlei Erfahrungen zu einem üblen Ruf beitragen. Miese Entscheidung, soweit ich das beurteile.


 
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Die ordentliche Rechnung (0)Kommentare

Eintrag abgelegt unter: Recht Amtlich — von Schümann um 11:40 am 11. September 2006

Ich bin ja der Meinung, dass das Finanzamt einen Haschmich hat, wenn es darum geht, was eine ordentliche Rechnung ist und was nicht. Insbesondere, wenn es um den elektronischen Datenverkehr geht. Auch wenn Papier etwas langsamer reist, so ist auch eine Papierrechnung manipulierbar.

Der Stress mit der Signatur ist nicht einzusehen. Sei’s drum.

Es ist schon lange bekannt und trotzdem muss ich immer wieder eine Rechnung auf Papier und per Post anfordern. Was ist eine ordentliche Rechnung gemäß dem Umsatzsteuergesetz?

Was zur ordentlichen Rechnung dazugehört

Es ist nicht nötig, dass ich alles hier wiederhole. Nur Postweg, und das folgende in Kürze, bevor ich entsprechende Links ergänze:

  • Angaben zur Art der Leistung
  • Angaben zum Vertragspartner
  • Angaben zum Bruttopreis
  • Angaben zu Steuer bzw. Steuerbetrag
  • auch die Angabe des Nettopreises

und die Links:


 
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