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Meine Studenten meine Zukunft

Eintrag abgelegt unter: Kooperation — silkester at 6:05 am on Sonntag, November 6, 2005

Mireille Siebert schreibt über das Potential studentischer Hilfskräfte als zukünftige Auftragsgeber. Die gute Aussicht ehemalige Praktikanten als spätere Auftraggeber wiederzusehen, dürfte in erster Linie für die gelten, die darauf verzichten in Praktikanten qualifizierte und unbezahlte Arbeitskräfte zu sehen.

Als vollwertige Arbeitskraft missbraucht

Arbeitsmarktexperten bestätigen diese Erfahrung. “Praktikanten werden zunehmend missbraucht, um vollwertige Arbeitsplätze zu ersetzen”, sagt Joachim Koch-Bantz, Leiter der Abteilung Bildung und Qualifizierung beim DGB. “Viele Unternehmen haben sich Praktikanten genommen, weil sie kostengünstiger sind”, bestätigt auch Anja Wegmann. Sie leitete im letzten Jahr die Kienbaum-Praktikantenstudie, die die hohe Verantwortung von Praktikanten in Unternehmen belegte.

40 Stunden umsonst zu ackern, oft in einer anderen Stadt mit zusätzlichen Miet- und Fahrtkosten, das ist heute selbstverständlich. Die meisten Stellen sind unbezahlt. Doch ohne diese Praktika hat man kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt. In einer Umfrage der Internetseite Praktika.de gaben 54 Prozent der Befragten an, es sei für die Wahl der Stelle nicht entscheidend, ob sie vergütet werde oder nicht. So haben jene das Nachsehen, die es sich nicht leisten können, umsonst zu arbeiten. Und die deshalb gleich einen regulären Job suchen.

Quelle: Berufsstart.Monster.de: Danke schön, auf Wiedersehen

Jedoch werden viele Unternehmer auch bei bezahlten Studenten von diesem positiven Effekt, wie er im Best Practice Blog beschrieben wird nichts merken, denn häufig fehlen Bindungsstrategien, die Studenten nach der Praktikumszeit oder auch der Erstanstellung nach dem Studium an das Unternehmen zu binden.

Um nicht dem Sprichwort “aus den Augen, aus dem Sinn” zum Opfer zu fallen, sollten Unternehmen bei der Entscheidung Studenten und junge Absolventen in ihr Unternehmen zu integrieren auch Riten und Instrumente etablieren, die sicher stellen, dass diese Karrierestarter auch noch nach Jahren mit dem Unternehmen Kontakt haben. Im Fall McKinsey heißt das:

[…] schließlich kennt man ja diese Gesellschaft sehr gut aus vergangener Zeit. Zudem wird man durch die Mitgliedschaft in der Mc Kinsey Alumni Vereinigung auf dem “laufenden gehalten”

Quelle: Best Practice Business über Praktikanten und zukünftige Auftraggeber


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