KMU-Blog

Weblog für Kleinunternehmer und Mittelständler

Herzlichen Glückwünsche an Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel

Eintrag abgelegt unter: Allgemein,Politik — von silkester um 10:18 am am November 22, 2005

Gestern noch hörte ich einen Sprecher in den Medien verkünden: “Die erste Frau als Kanzlerin für Deutschland.” Nur noch revolutionärer würde jetzt wohl noch der erste Mann als Kanzlerin empfunden werden.

Nun ist Frau Dr. Merkel vereidigt und ich gratuliere von dieser Stelle Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel. Wenn Frau Kanzlerin Dr. Merkel bewegt ist, beginnt ihre Stimme zu zittern. Wenn ein Ex-Kanzler Schröder bewegt ist, brummt er. Das ist sicherlich ein Unterschied.

Als eines der ersten Ziele von zehn Zielen, die sich Frau Kanzlerin Merkel auf ihrer Website auf die Fahne schrieb ist:

10 Ziele

…für die es sich zu kämpfen lohnt

Konsequente Wirtschaftsförderung, insbesondere durch mittelstandsfreundliche Rahmenbedingungen und Investitionsanreize

[…]

Quelle: www.angela-merkel.de 10 Zile

Vielleicht sollte man an dieser Stelle noch einmal an die noch größere Zahl derer erinnern, die das K bestreiten: Kleinst- und Kleinunternehmer. Zum jetztigen Zeitpunkt gilt es die ersten 100 Tage abzuwarten. Und versprühen wir ein wenig Zweckoptimismus. Schließlich hat uns Frau Kanzlerin Merkel bereits eine Lehre auf den Weg gegeben: wenn man Rahmenbedingungen hat, die einem nicht schmecken, arbeitet man daran und man muss nicht immer alles allen an den Kopf knallen, was man gerade denkt. Ich übe mich hiermit einmal darin und gebe das, was auch Thorsten Westhoff der neuen Regierung mitgibt:

„Der Weisheit erster Schluss“

Positiv werteten auch die Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) die Ergebnisse der Verhandlungen von CDU/CSU und SPD: „Deutschland muss endlich wieder regiert werden. Um das zu ermöglichen, reicht der Koalitionsvertrag erst einmal aus“, sagte Thorsten Westhoff, Bundesvorsitzender der WJD.

Er räumte auch Mängel des Vertrages ein, appellierte deshalb an die Deutschen, der Bundesregierung das für die Verbesserung nötige Vertrauen zu schenken:

„…natürlich ist dieses Papier nur der Weisheit erster Schluss. Das Entscheidende muss noch kommen – und wird auch kommen, wenn wir jetzt das nötige Vertrauen vorschießen.“

Quelle: Mittelstand direkt: Koalitionsvertrag: Wirtschaft vermisst Strukturreformen

In diesem Sinne und immerhin – eines hat Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel gezeigt: Durchsetzungsvermögen.

Nachtrag: Die politisch korrekte Anrede ist “Frau Bundeskanzlerin”, also in der weiblichen Flexion. Ob das auch für die Funktion an sich gilt, die im Allgemeinen eigentlich geschlechtslos ist? Ein Ehrenamt ist weder weiblich noch männlich. Aber stimmt schon: mit der Website “Bundeskanzler.de” ist das Kanzleramt (wenigstens ist das neutral :)) ein wenig in Verlegenheit geraten, wie Gerald Steffen treffend bemerkt.

Angelika Merkel oder wenn Frau Bundeskanzlerin mal nicht hinschaut

Ach herje, nur einen Moment hat sie nicht hingeschaut und nicht aufgepasst und schon heißt es Frau Bundeskanzlerin Angelika Merkel. Scharf beobachtet vom Wortfeld. :D

Wenn nur alle Fehler wie das “ik” zuviel so einfach korrigiert werden könnte, mag sich aktuell die Bundeskanzlerin denken. Das “ik” ist raus.


 
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Was ist eigentlich ein KMU?

Eintrag abgelegt unter: Allgemein — von silkester um 10:17 am am

Es wäre nicht die EU und nicht Deutschland, gäbe es nicht für alles eine Norm.

  • Die Unternehmensgröße “kleinst”:
    Neun Mitarbeiter bei bis zu zwei Millionen Euro Umsatz bzw. Bilanzsumme.
  • Die Unternehmensgröße “klein”:
    Bis 49 Mitarbeiter bei bis zu zehn Millionen Euro Umsatz bzw. Bilanzsumme.
  • Unternehmensgröße “mittel”:
    Bis zu 249 Mitarbeiter bei bis zu 50 Millionen Euro Umsatz bzw. 43 Mio. Euro Bilanzsumme
  • … und alles danach ist groß.

Quelle: EU KMU-Definition

Diese Definition wird vor allen Dingen dann bedeutend, wenn man bei einem Antrag sein Häkchen setzen soll.


 
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Ein Blog mit Aus- Ansichten auf Journalisten

Eintrag abgelegt unter: Kommunikation — von silkester um 10:14 am am November 18, 2005

Interessante Beiträge auf Bloogle zum jonet-Tages 2005, der mit dem neuen Medium Blog viel Stärker den Journalisten hinter den Verlagen in das Bewusstsein rückt.

* Ich glaube nicht, dass Blogs eine zahnlose Aufsichtsbehörde wie den Presserat brauchen und ein Blog-Codex existiert und hat sich mehr oder minder auch bei den meisten ernst zu nehmenden Blogschreibern etabliert. Es sind in den meisten Bereichen Lex-Blogs, die sich aus der Erfahrung herauskritallisieren und Dinge, die von Bloggern kritisiert werden, tauchen sie in der Blogosphäre auf.

Links zum Blog-Codex: Blogethik-Diskussion vorbei? | Rebecca Blood on Weblog-Ethics (aus dem Jahr 2002) | Jonathon Delacour on Weblog Ethics | Voyeurismus der Weblogs | Blog-Ethik aus dem Blickwinkel der Selektion | What ethics should bloggers have ? | … und viele viele viele weitere Links zum Thema finden sich schnell im Netz.


 
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Lesetipp für alle angehenden Business-Blogger und solche die es längst sind!

Eintrag abgelegt unter: Humor — von silkester um 10:11 am am

Im Werbeblogger gibt es in Reaktion auf die Lektüre von sogenannten (vermeinstlichen?) “Businessblogs” eine Liste der Does & Donts im Businessbloggen. Ein Tipp zum Gesundheitsheitswesen in Bezug auf die Galle der Alteingesessenen in Bloggersdorf:

Werbeblogger Andreas Rodenheber [_1_] [_2_] und die Fünf Does and Don’ts am Freitag.


 
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Zack Zement — der Kollege nervt!

Eintrag abgelegt unter: Kommunikation,Kooperation,Organisation — von silkester um 10:03 am am

Wer kennt das nicht, mehrere Mitarbeiter in der Zwangsgemeinschaft am Arbeitsplatz. Und schon beginnt der Zickenterror und wie auch immer diese kleinen Anfeindungen beim Herrn Kollegen heißen.

Wenn der Kollege nervt, hat das gleich mehrere Auswirkungen, zum einen die Unterbrechung:

  • Kollege A erzeugt eine Störung.
  • Kollege B konstatiert: “Das stört!”
  • Kollege B verliert für einen Moment den Faden.
  • Kollege B muss kurz neu ansetzen.

Zum anderen, wenn sich eine Störung an die andere reiht und es auffällig wird:

  • Kollege A erzeugt wieder eine Störung.
  • Kollege B konstatiert: “Er stört!”
  • Kollege B zieht wieder Zwischenbilanz,
    wie oft Kollege A ihn von der Arbeit abhält
  • Kollege B hat nun den Faden völlig verloren.
  • Kollege B sinniert noch, während er etwas länger neu ansetzt und
    während des Vorgangs, wie sehr Kollege A stört.

Die Situation beginnt zu eskalieren. Kollege B nimmt nun schon kleinste Regungen als Störungen war und mahnt deren Einstellung an:

  • Kollege A erzeugt nicht wirklich eine Störung.
  • Kollege B konstatiert: “Er stört ja immer!”
  • Kollege B mahnt mit dem Unterton des Vorwurfs,
    diese störende Gewohnheit abzustellen.
  • Kollege A wird unterbrochen.
    Kollege B erzeugt damit eine Störung.

Je häufig sich Kollege B beschwert und um eine Verhaltensänderung bittet, desto genervter ist Kollege A. Und da haben wir dann ein kleines Problem am Arbeitsplatz. Zwei Unverträglichkeiten, die auch schon einmal das ganze Team in Mitleidenschaft zieht. Unberücksichtigt bleibt, ob Kollege B nun überempfindlich oder Kollege A tatsächlich ein chronischer Störer ist. Das ist auch für die folgende Überlegung überhaupt nicht wichtig.

Viele Menschen sind am Arbeitsplatz darauf konditioniert ihre Arbeit mit tiefem Ernst zu machen und wollen dies bestmöglich erledigen. Da wir aber kaum Arbeitsroboter wie in Fritz Langs Metropolis sind, müssen wir mit Kollegen auf einer anderne Ebene als der Arbeit sozial interagieren, damit das Betriebsklima stimmt. Und der Informationsfluß unter den Kollegen gepflegt wird. Also der Flurfunk dem Informationsmanagement dient und nicht dem häßlichen Kollegenratsch.

Dies schafft man, in dem man genau diese Falle, in die wir immer wieder tappen, uns bewusst machen und gemeinsam einen besseren Umgang untereinander und innere Gelassenheit trainieren. Ob dies mit einem Coach oder in Theater-Worshops geschieht, ist dabei, denke ich, zweitrangig. Dass es dem Unternehmen etwas bringt, lässt sich von den Aussagen von Prof. Götz W. Werner, geschäftsführender Gesellschafter der dm-Märkte, auf der Firmeneigenen Homepage ableiten:

Das gute Ergebnis des Servicebarometers zeigt, dass auch die Kunden etwas davon haben, wenn sich die Menschen bei dm sowohl mit sich selbst als auch verantwortungsbewusst mit ihren Aufgaben, die bei uns immer kundenorientiert sind, auseinander setzen können.

Nach diesen guten Erfahrungen, die wir mit der Implementierung von kultureller Bildung im Innenverhältnis gemacht haben, haben wir jetzt zwei weitere Initiativen gestartet. Bei den Flutkatastrophen an der Elbe und im Indischen Ozean wurde deutlich, dass die Mitarbeiter eine große Bereitschaft zeigen, sich im Namen von dm sozial zu engagieren. Die Bereitschaft, ein Stück Arbeit zu leisten, um in der Gesellschaft positiv zu wirken, ist da.

Quelle: Positiv nach innen und nach außen wirken

Übrigens nicht nur für diese kleine Alltagssituation, von dem Teamleiter ein Leid, pardon, ein Lied singen können.


 
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Sonderrechte für KMU … ja, gern und wann dann?

Eintrag abgelegt unter: Politik — von silkester um 9:46 am am November 16, 2005

Günter VerheugenAngeregt durch die Meldung EU-Industriekommissar Günter Verheugen überlege sich mehr für KMU einzusetzen im P.T.-Magazin. Trotz der 99% überlegt er sich stärker einzusetzen und laut dem Magazin, Sonderrechte, die der Situation des KMUs angepasst ist, einzuführen.

Es ist erstaunlich, wie trotz der zahlenmäßigen Übermacht überlegt wird, dass man könne, eventuell vielleicht. Das ist sehr wage ausgedrückt. Liest man dagegen die Politik zum KMU (SME) auf dem offiziellen Portal, klingt es weniger wage, dafür stammt das Dokument von einer Rede vom März 2004. “The industrial policy of the EU for small and medium-sized enterprises” (PDF) von Mr Jean-Paul Mingasson. Darin heißt es:

[…]
This Action Plan proposes actions in five crucial fields:

  • Changing the image of entrepreneurs in society;
  • Establishing the conditions necessary to encourage more people to become
    entrepreneurs;
  • Improving the flows of financing for SMEs and entrepreneurs;
  • Supporting the development co-operation between enterprises;
  • And finally, establishing a regulatory and administrative framework more
    favourable to SMEs.

To translate these objectives in concrete results, the Commission will work in
partnership with the Member States and all stakeholders, including business
organisations. This will involve for example:

  • examining how regulation, particularly in the field of bankruptcy, could by
    changed in order to reduce the stigma linked to enterprise failure;
  • improving the treatment of enterprise transfers;
  • establishing whether social security systems constitute an obstacle to self
    employment;
  • encouraging retained earnings and stronger balance sheets of SMEs in order
    that they achieve a better balance between equity capital, bank loans and
    other types of finance;
  • reducing the complexity of complying with tax legislation.

In this field, the Commission resorts to the open method of coordination. This aims
to encourage exchanges of experience and to identify good practices that are likely to
be appropriate and beneficial for all. Such exchanges are often based on
benchmarking of relative performance. […]

Weiter heißt es:

The quality and proportionality of regulation to the pursued objectives are obviously of
great importance to SMEs. They are likely to be much more affected by inadequate or
excessive regulations. In this field, the Commission tries to implement the principle of
“thinking small first” to minimize harmful effects that these measures could have on
the development and competitiveness of small and medium-sized enterprises.

Es ist erstaunlich wie dieser Passus, der Aussage von Verheugen im P.T.-Magazin gleicht:

Verheugen meint, generell sollte künftig jedes neue Gesetzesvorhaben zuerst unter dem Aspekt bewertet werden, was dies für ein kleines oder mittleres (KMU) Unternehmen bedeuten könne.

Nichts neues also von der EU, oder?

Bildquelle: Wikipaedia: Günter Verheugen


 
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Intelligente Werbung

Eintrag abgelegt unter: Kommunikation,Marketing — von silkester um 9:43 am am November 15, 2005

Einfach mal Abschalten
Werbung wie Bananenverkäufer muss nicht sein. Einfach mal abschalten … und wo findet man das? Diese Information muss man – wie im richtigen Leben – ein wenig suchen.

Mit diesem Element spielt ein PDF-Dokument, das auf eine Website verweist.

Na, herausgefunden? Ich helfe nach, obwohl ich im Gegensatz zum Werbeblogger nicht mehr der Meinung bin, dass bei dieser Seite alles Stimme. Es stimmt viel, aber an eine gewissen Punkt sollte man Flash verlassen. Es ist nun einmal nicht barrierearm, bzw. wie der Volksmund sucht barrierefrei.

Und so langweilig wie barrierefrei-reisen.de muss man eine barrierefreie Seite auch nicht gestalten. Was gebraucht wird ist recht wenig, nur beachten sollte man es.

Der Rest ist Idee + Umsetzung um so einen Hingucker zu machen, wie er für “NY Haiti nonstop” gestaltet wurde. Das schöne an dieser Werbung ist die Komponenten-Werbung, die ihre volle Kraft dann erreicht, wenn man die Teile zusammenfügt.

via Werbeblogger


 
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In der Karawane der Schulden-Reform

Eintrag abgelegt unter: Humor — von silkester um 9:36 am am November 14, 2005

In der Karawane der Schulden-Reform geiselt sich der Mittelstand. Was der Karrikaturist Michael Sowa über Hartz IV wohl so denkt? Ich frage mich, warum sich der Mittelstand selbst geiselt. Was war es, an das Michael Sowa hier konkret dachte?

Die Selbstgeiselung des Mittelstandes im Hartz IV

Quelle: MDR: Karrikaturisten Kommentierne Hartz IV


 
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Homo Oeconomicus — Unterspezies Unternehmer

Eintrag abgelegt unter: Humor — von silkester um 9:25 am am

Mein Favorit bei einem Beitrag zum Homo Oeconomicus Unterspezies Unternehmer ist der Typus, der Freude am Gestalten hat. Mehr zur Unterspezies Unternehmer im Cicero entdeckt.

Ein schönes Stück Selbstironie ist erforderlich.

Und noch ein Stück Glück,
auf das ich hiermit gerne verweise: Tau Dich, Deutschland!


 
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Fragmentiert: Alle 11 Minuten eine Arbeits-Unterbrechung

Eintrag abgelegt unter: Kommunikation,Organisation,Planung — von silkester um 9:21 am am November 13, 2005

Alle 11 Minuten wird die Arbeit eines Bürofacharbeiter, Programmierer oder Managers im Durchschnitt unterbrochen und es brauch 25 Minuten, bis er zurück in die Arbeit findet. “Man kommt zu nichts mehr!” gehört nicht umsonst zu den meist gestönten Fazits eines Arbeitstages.

Dies ist das Ergebnis einer Studie, deren Studienfach vor 100 Jahren begann, als es das erste Mal für die Qualität der Arbeit entscheident war, dass diese ohne Unterbrechung durchgeführt werden konnte. Damals vor 100 Jahren ging es um das Telegrafenamt und die Telegrafisten. Die Lösung damals war ein Schild, mittels dessen man dem Kunden untersagte den Telegrafisten bei der Arbeit anzusprechen.

” I want to feel like I did something during my brief life besides check my email.”
(Paul Ford, Journalist bei Harper’s Magazine)

Die Arbeit heute erfordert eine andere Lösung. Denn die Unterbrechungen der Arbeit sind die Arbeit, oder doch zumindest für den erfolgreichen Ablauf im Unternehmen relevant. Das Studiengebiet befasst sich mit der Unterbrechung und den Arbeitsprozessen. So ist es z.B. nicht weise, seine E-Mails nicht zeitnah zu prüfen und zu beantworten, a) weil dann unterstellt wird man käme nicht nach, b) weil man tatsächlich nicht mehr nachkommt, angesichts der Flut der E-Mails. Vorallem aber, weil nicht selten in den E-Mails Nachrichten stecken, die eine unmittlebare Bearbeitung erfordern. Ablenkungen durch Kollegen lässt man sich gefallen, denn benötigt man selbst einmal dringend Hilfe, ist man in gleichem Maße darauf angewiesen, dass sich die Kollegen stören lassen. Etc.

Quellen:

Apropos Arbeitsplatz-Zeitanalyse.
Das erinnert mich …

Als damals mein Chef und ich eine unterschiedliche Sicht auf meine Arbeitsqualität und mein Pensum hatten, wollte ich es genauer wissen. Ich legte mir ein einfaches Formular zurecht, mit dem ich Inhalte und Zeiten schnell und effizient erfassen konnte, ohne allzuviel Zeit mit der Erfassung selbt zu verbringen. Hierbei diente mir jenes einfache Formular, in das ich meine Routinen eintrug und Freiraum blieb, für alles was nicht Routine war. Es war erstaunlich, was ich dabei entdeckte. Natürlich war es für mich als Multitask-Arbeiterin, die damals eine extrem große Zahl an Funktionen ausfüllte, gar nicht anders machbar und dass damals meine Bitte die Tätigkeiten, in denen ich nicht nur schwach war, sondern mir zudem auch gegen den Strich gingen (… und noch heute gehen. Man macht zur Not auch dieses oder jenes, wenn im KMU sich kein anderer findet.), durch eine zusätzliche Halbtagskraft abzunehmen, ist bis heute in meine Augen eine Fehlentscheidung der Geschäftsleitung. Es war der Anfang von einem sehr bösen Jahr für mich und für meinen damaligen Arbeitgeber.

Man sollte solche Analysen ernst nehmen, ob selbstständig oder angestellt, es ist eine wichtige Grundlage für die Arbeitsplatzorganisation und auch für die Arbeitsplatzbeschreibung. Die Lektüre des Artikels ist ein weiterer Baustein, wie man z.B. an Lösungsstrategien herangehen kann. Siehe Abschnitt zur NASA und die Unterbrechung eines Millonen-Dollar-Versuches.

Gefunden via Jo’s Jobwelt via Jobblog via Medienkonvergenz plus ein wenig Recherche und dem Kramen in meinem Uralt-Archiv.


 
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