KMU-Blog

Weblog für Kleinunternehmer und Mittelständler

Best Practice — Geschäftsprozesse im Web abbilden

Eintrag abgelegt unter: Kooperation,Marketing — von silkester um 11:48 am am September 29, 2006

Zurück von München freue ich mich ein Unternehmen vorzustellen, das seine Internet-Präsenz aktiv in seine Geschäftsprozesse integriert hat.

Auto Christian GmbH, Unfallinstandsetzung (www.auto-christian.de)

Wer hätte es gedacht, nicht nur Logistikunternehmen und Druckereien liefern den Service einer Auftragsfortschrittsanzeige. Wer sein Auto bei Christian in München hat, kann ebenfalls feststellen wie weit die Arbeit vorangeschritten ist und ob bald mit der Rückkehr des kleinen “Sorgenkindes” Unfallauto zu rechnen ist. Es genügt sich einzuloggen das Autokennzeichen einzugeben.

Auto Christian in München hat Konzerne mit großen Fuhrparks unter Vertrag. Für das Management dieser Konzerne hat Auto Christian Controlling-Bausteine integriert, das die Vergaberichtlinien berücksichtigt.

Und last but not least für die Selbstdarstellung wurden Profifotografen und ein (Werbe-)Dokumentarfilmer engagiert, um dem zukünftigen Kunden einen Eindruck zu verschaffen, auf wen er sich da den einlässt.

Auch schön rüber gekommen ist, dass eine Website nicht per Fingerschnippen entsteht. Das aber ist eine andere Geschichte. Mir jedenfalls hat es gut getan mal wieder einen Mittelständler zu treffen, der über die Möglichkeiten seine Webpräsenz in Geschäftsprozesse zu integrieren und Service für seine Kunden anzubieten. Im Falle Fortschrittsanzeige, bedeutet dies eine Entlastung der Mitarbeiter so dass diese für abrechnungsfähige Arbeiten mehr Zeit haben und im Falle der Controlling-Bausteine eine kleine vertrauensbildende Maßnahme, die Kundenbeziehungen festigt.


 
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Frosta und Bionade 2. Teil

Eintrag abgelegt unter: Kooperation — von silkester um 8:33 pm am November 25, 2005

Das Blog als Kuppler: Bionade spricht mit Frost, weil man bei dieser Angelegenheit kein Fass aufmachte, sondern lieber miteinander sprach. Das Schöne daran, nun kommen evtl. zwei Kooperationspartner zusammen, die gemeinsam Erfahrungen tauschen und auch ihre Märkte vergrößern. Schließlich haben beide zusammen vermutlich mehr Kontakte und sie bringen gemeinsam auch eine stolzeren Marktanteil zustande im Bereich Bio-Produkte.

Das freut natürlich das Bloggerherz. Das ist heute noch eine Meldung wert, morgen ist es ganz unspektulär unser Alltag. Bei dem Blogbusiness kann es gar nicht anders sein, als dass früher oder später die, die sich für die gleichen Themen stark machen, begegnen. So entstehen zunächst lose Themencluster und aus diesen Kooperationen und enge Bündnisse. Und selbst wenn Bionade und Frosta nun feststellen sollten, dass sich keine gemeinsame Ebene finden ließe, zeigt es den Mechanismus. Auch wenn man diesen nicht unbedingt mit Blogenten iniziieren sollte und immer muss.

Apropos Blogente … vielleicht sollte man auch der einseitigen Ankündigung nicht allzuviel Bedeutung beimessen. Schließlich könnte ich auch schreiben, dass ich mich nun bezüglich des KMU-Blogs mit dem Medien(Ex)Kanzler treffen will. Daran ist kein Wort gelogen, stellt sich nun nur die Frage, wie es mit dem Grad der Wahrscheinlichkeit aussieht und selbst wenn ich Groupie-Raffinesse besäße … Soviel zur Sache Namedroping. Kommt die Sache mit dem Ruf und dem Gestank, der abfärbt, wenn man sich ins mit dem reudigen Rudel sehen lässt. “Huch, link mich nicht. Nenne meine Namen nicht. SIE kenne ich nicht!” Man könnte ja was bei denken. Lieber distanziert man sich vorsorglich. Am besten auch von sich selbst. Könnte ja sein, dass die Erfahrung von zwei Gästen in einem Bistro in Hamburg mit dem Frosta unternehmen gleichgesetzt wird.

Nachtrag: Inszwischen sind die Kisten Bionade mit dem Dankeschön an die Fans des Getränks, die auf den Fehler aufmerksam gemacht hatten ausgeliefert und Blogger berichten.


 
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Strategische Vorteile durch Vertragshoheit

Eintrag abgelegt unter: Kalkulation,Kooperation,Recht Amtlich — von silkester um 10:46 am am November 23, 2005

Wer den Vertrag schreibt, gibt die Grundlage vor. Das verschafft einen wichtigen Vorteil. So oder so ähnlich lautet die Zusammenfassung eines lesenswerten Artikels im Law-Blog zur Vertragshoheit, oder anders ausgedrückt wer den Vertrag aufsetzt gibt den Ton an und zwingt den anderen zum Zugeständnisse machen.

Aufpassen bei der Kalkulation, wer diese Position in der Gesamtbilanz noch nie drin hatte. Die Zweitverwertung eines Vertragsentwurf muss nicht zwingend gegeben werden und auch nicht, dass daraus ein Auftrag entsteht. Bei der Kalkulation des Auftrages sollten diese Aufwändungen im Betriebskostenzuschlag mit berücksichtigt werden. Nicht dass man am Ende einen Sack voller toller Vertragsentwürfe hat und einen einzigen Auftrag, der die aufgelaufenen Kosten des Anwaltes deckt. :D

Das fiese bei der Materie, je unerfahrener, desto schwerer sind diese Kosten abzuschätzen.


 
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Zack Zement — der Kollege nervt!

Eintrag abgelegt unter: Kommunikation,Kooperation,Organisation — von silkester um 10:03 am am November 18, 2005

Wer kennt das nicht, mehrere Mitarbeiter in der Zwangsgemeinschaft am Arbeitsplatz. Und schon beginnt der Zickenterror und wie auch immer diese kleinen Anfeindungen beim Herrn Kollegen heißen.

Wenn der Kollege nervt, hat das gleich mehrere Auswirkungen, zum einen die Unterbrechung:

  • Kollege A erzeugt eine Störung.
  • Kollege B konstatiert: “Das stört!”
  • Kollege B verliert für einen Moment den Faden.
  • Kollege B muss kurz neu ansetzen.

Zum anderen, wenn sich eine Störung an die andere reiht und es auffällig wird:

  • Kollege A erzeugt wieder eine Störung.
  • Kollege B konstatiert: “Er stört!”
  • Kollege B zieht wieder Zwischenbilanz,
    wie oft Kollege A ihn von der Arbeit abhält
  • Kollege B hat nun den Faden völlig verloren.
  • Kollege B sinniert noch, während er etwas länger neu ansetzt und
    während des Vorgangs, wie sehr Kollege A stört.

Die Situation beginnt zu eskalieren. Kollege B nimmt nun schon kleinste Regungen als Störungen war und mahnt deren Einstellung an:

  • Kollege A erzeugt nicht wirklich eine Störung.
  • Kollege B konstatiert: “Er stört ja immer!”
  • Kollege B mahnt mit dem Unterton des Vorwurfs,
    diese störende Gewohnheit abzustellen.
  • Kollege A wird unterbrochen.
    Kollege B erzeugt damit eine Störung.

Je häufig sich Kollege B beschwert und um eine Verhaltensänderung bittet, desto genervter ist Kollege A. Und da haben wir dann ein kleines Problem am Arbeitsplatz. Zwei Unverträglichkeiten, die auch schon einmal das ganze Team in Mitleidenschaft zieht. Unberücksichtigt bleibt, ob Kollege B nun überempfindlich oder Kollege A tatsächlich ein chronischer Störer ist. Das ist auch für die folgende Überlegung überhaupt nicht wichtig.

Viele Menschen sind am Arbeitsplatz darauf konditioniert ihre Arbeit mit tiefem Ernst zu machen und wollen dies bestmöglich erledigen. Da wir aber kaum Arbeitsroboter wie in Fritz Langs Metropolis sind, müssen wir mit Kollegen auf einer anderne Ebene als der Arbeit sozial interagieren, damit das Betriebsklima stimmt. Und der Informationsfluß unter den Kollegen gepflegt wird. Also der Flurfunk dem Informationsmanagement dient und nicht dem häßlichen Kollegenratsch.

Dies schafft man, in dem man genau diese Falle, in die wir immer wieder tappen, uns bewusst machen und gemeinsam einen besseren Umgang untereinander und innere Gelassenheit trainieren. Ob dies mit einem Coach oder in Theater-Worshops geschieht, ist dabei, denke ich, zweitrangig. Dass es dem Unternehmen etwas bringt, lässt sich von den Aussagen von Prof. Götz W. Werner, geschäftsführender Gesellschafter der dm-Märkte, auf der Firmeneigenen Homepage ableiten:

Das gute Ergebnis des Servicebarometers zeigt, dass auch die Kunden etwas davon haben, wenn sich die Menschen bei dm sowohl mit sich selbst als auch verantwortungsbewusst mit ihren Aufgaben, die bei uns immer kundenorientiert sind, auseinander setzen können.

Nach diesen guten Erfahrungen, die wir mit der Implementierung von kultureller Bildung im Innenverhältnis gemacht haben, haben wir jetzt zwei weitere Initiativen gestartet. Bei den Flutkatastrophen an der Elbe und im Indischen Ozean wurde deutlich, dass die Mitarbeiter eine große Bereitschaft zeigen, sich im Namen von dm sozial zu engagieren. Die Bereitschaft, ein Stück Arbeit zu leisten, um in der Gesellschaft positiv zu wirken, ist da.

Quelle: Positiv nach innen und nach außen wirken

Übrigens nicht nur für diese kleine Alltagssituation, von dem Teamleiter ein Leid, pardon, ein Lied singen können.


 
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Nur nicht einschränken lassen

Eintrag abgelegt unter: Führung,Kommunikation,Kooperation — von silkester um 8:03 am am November 13, 2005

Geschlossene Fragen schränken ein. In Gesprächen reagieren wie nicht selten instinktiv. Dann ist es eine gute Idee, ein wenig zu trainieren, wie man mit geschlossenen Fragen umgehen kann, dass diese nicht einschränken. Auf Jo’s Jobwelt ist ein solche geschlossene Frage:

Sie fahren mit ihrem Auto über eine einsame Landstraße in einer eiskalten, gefährlich-stürmischen Nacht. Als sie eine Bushaltestelle passieren, sehen Sie dort drei Menschen:

  1. Eine alte Dame, die offenbar dem Tode nahe ist und ins Krankenhaus muss;
  2. einen alten Freund, der Ihnen einmal das Leben gerettet hat;
  3. Ihren Traumpartner, nach dem Sie schon Ihr ganzes Leben suchen.

Es folgt eine Frage der Moral: Wenn Sie nur eine Person mitnehmen könnten, wem würden Sie den Platz in Ihrem Auto anbieten?

Denken Sie nach. Bedenke die Möglichkeiten, prüfe die Ressourcen und finde die bestmögliche Lösung. Mein English-Professor umschrieb diesen Vorgang mit: Take the meat out.

Auflösung auf Jo’s Jobworld.

via Basicthinking


 
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Der Skaleneffekt

Eintrag abgelegt unter: Kooperation,Organisation — von silkester um 6:46 am am November 10, 2005

Im April 2004 zitierte ich zum Skaleneffekt im Netz. Da aktuell hier viele Suchergebnisse von Google auf eine nicht mehr existente Datenbank des alten KMU-Blogs aufprallen, greife ich den Suchbegriff einfach wieder auf, schließlich hat sich an der Brisanz des Themas nichts geändert.

Damals schrieb ich (dem Google-Cache sei Dank):

Die Oligopolie des Internets. Wer groß ist wird größer. Wer klein ist, verschwindet so oder so.

Als klares Signal für die Konzentrationswelle wachsen die Marktführer in vielen Internet-Branchen schneller als die Verfolger. Im Internet-Handel steigt die Kundenzahl von Ebay, Amazon, Karstadt-Quelle, Otto und Tchibo etwa doppelt so schnell wie bei den meisten Konkurrenten. Vor allem die großen drei aus Amerika – Ebay, Amazon und Yahoo – haben Deutschland als Wachstumsmarkt entdeckt.

Quelle: FAZ — Netz-Monopole

Festzuhalten bleibt, dass durch den Skaleneffekt, zwar wenig lukrative Märkte vorhanden sind, doch am Rand ebenso wie im Zentrum ernähren sich viele kleine Anbieter. Dies gilt vor allendingen für eBay. Jüngstes Beispiel das 321Blog von Robert Basic.

Flöhe am Busen des Elefanten

Robert Basic nutzt hierbei seine Fähigkeit, als kleiner Anbieter seinen Vorteil mehr Individualität und Persönlichkeit in die Waagschale zu werfen. Dort wo eBay als anonyme Masse erscheint und nur noch über automatisierte Prozesse in der Lage ist, zu existieren, kann ein Einzelunternehmer durch die geschickte Wahl der Nische, sich zu einer Perle mit einem guten Return on Invest entwickeln. Im Fall des 321Blog ist es sicher zu früh zu sagen, wie es sich entwickeln wird.

Die Kunst ist es sich Skaleneffekte zu nutze zu machen. Das 321Blog.de nutzt das allgemeine Interesse an der Plattform und ist der menschliche Filter, das System überfordert.

Der Skaleneffekt findet sich nicht nur im Netz. Bei der Recherche im Netz zum Begriff stieß ich auf einen Bericht mit dem Titel Als Kettenglied zum Erfolg auf inwent.org. Dieser Bericht analysiert sehr schön die Schritte, wie sich ein scheinbar chancenloser Marktteilnehmer der dritten Welt formiert und sich erforlgreich in den Markt einbringt. Hierbei wird auch deutlich, dass es sich hierbei um Grundprinzipien handelt, die sich auf jedes System anwenden lassen.

Die Komponenten sind:

  • Produktstandards (Schulung in ISO-Normen)
  • Marktkenntnis (Nischenanalyse, Produktdesign)
  • Selbsteinschätzung (Engpass konzentrierte Strategie EKS)
  • Netzwerken (Aggregation und Logistik)

Der Rest ist Umsetzung und Akquise.

Eine weitere Quelle zum Thema ist auch der Artikel von Charles Handy von 2002 Elephants and Fleas: Is Your Organization Prepared for Change? (engl.) in dem die Schwerfälligkeit, die durch den Skaleneffekt bei den “Elefanten”, die größer und größer werden, thematisiert wird. So mancher Elefant ist implodiert, weil das System nicht mehr sich selbst organisieren und erneuern konnte. eBay geht gegen Innovatoren vor und macht auch schon einmal einen Floh platt. Siehe 321blog.de: Einstweilige Verfügung gegen Bewertungspruefer.de. Fragt sich, ob eBay sich damit nicht einen Bärendienst erweist, da die Innovatoren sich einen anderen Elefanten suchen?


 
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Zwei Jahre Probezeit

Eintrag abgelegt unter: Kooperation,Recht Amtlich — von silkester um 6:39 am am November 9, 2005

Aktuell in den Koalitionsverhandlungen wird die Probezeit zum hot Topic. Laut dem Blogeintrag von RA Henning Wüst zum Koalitionspoker in Sachen Arbeitsrecht, werde die Probezeit auf zwei Jahre ausgedehnt. Ziel der Übung ist es den Kündungsschutz zu unterlaufen, der ja bereits durch die befristeten Verträge hinreichend unterlaufen wurde.

Eine Probezeit auf zwei Jahre ausdehen, heißt nicht nur für das Unternehmen die Möglichkeit jemanden kurzfristig vor die Tür zu setzen, sondern auch für den Mitarbeiter kurzfristig das Unternehmen im Stich zu lassen. Ich weiß nicht, ob es ein Unternehmen sonderlich witzig findet, wenn man sich im Zuge der Erhaltung der Liquidität für eine lange Probezeit entscheidet, dann in heißen Phasen personell unterbesetzt ist, weil der Konkurrent die Mitarbeiter abwirbt.

Nur mal so als Worst Case Szenario angedacht …

Weitere Quellen:


 
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Meine Studenten meine Zukunft

Eintrag abgelegt unter: Kooperation — von silkester um 6:05 am am November 6, 2005

Mireille Siebert schreibt über das Potential studentischer Hilfskräfte als zukünftige Auftragsgeber. Die gute Aussicht ehemalige Praktikanten als spätere Auftraggeber wiederzusehen, dürfte in erster Linie für die gelten, die darauf verzichten in Praktikanten qualifizierte und unbezahlte Arbeitskräfte zu sehen.

Als vollwertige Arbeitskraft missbraucht

Arbeitsmarktexperten bestätigen diese Erfahrung. “Praktikanten werden zunehmend missbraucht, um vollwertige Arbeitsplätze zu ersetzen”, sagt Joachim Koch-Bantz, Leiter der Abteilung Bildung und Qualifizierung beim DGB. “Viele Unternehmen haben sich Praktikanten genommen, weil sie kostengünstiger sind”, bestätigt auch Anja Wegmann. Sie leitete im letzten Jahr die Kienbaum-Praktikantenstudie, die die hohe Verantwortung von Praktikanten in Unternehmen belegte.

40 Stunden umsonst zu ackern, oft in einer anderen Stadt mit zusätzlichen Miet- und Fahrtkosten, das ist heute selbstverständlich. Die meisten Stellen sind unbezahlt. Doch ohne diese Praktika hat man kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt. In einer Umfrage der Internetseite Praktika.de gaben 54 Prozent der Befragten an, es sei für die Wahl der Stelle nicht entscheidend, ob sie vergütet werde oder nicht. So haben jene das Nachsehen, die es sich nicht leisten können, umsonst zu arbeiten. Und die deshalb gleich einen regulären Job suchen.

Quelle: Berufsstart.Monster.de: Danke schön, auf Wiedersehen

Jedoch werden viele Unternehmer auch bei bezahlten Studenten von diesem positiven Effekt, wie er im Best Practice Blog beschrieben wird nichts merken, denn häufig fehlen Bindungsstrategien, die Studenten nach der Praktikumszeit oder auch der Erstanstellung nach dem Studium an das Unternehmen zu binden.

Um nicht dem Sprichwort “aus den Augen, aus dem Sinn” zum Opfer zu fallen, sollten Unternehmen bei der Entscheidung Studenten und junge Absolventen in ihr Unternehmen zu integrieren auch Riten und Instrumente etablieren, die sicher stellen, dass diese Karrierestarter auch noch nach Jahren mit dem Unternehmen Kontakt haben. Im Fall McKinsey heißt das:

[…] schließlich kennt man ja diese Gesellschaft sehr gut aus vergangener Zeit. Zudem wird man durch die Mitgliedschaft in der Mc Kinsey Alumni Vereinigung auf dem “laufenden gehalten”

Quelle: Best Practice Business über Praktikanten und zukünftige Auftraggeber


 
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