KMU-Blog

Weblog für Kleinunternehmer und Mittelständler

Termin-Jetten mit dem Privatjet für KMUs

Eintrag abgelegt unter: Organisation — von silkester um 12:51 pm am März 22, 2006

Kurzer Linktipp zum Thema “mit dem Lufttaxi zu wichtigen Terminen reisen” findet sich im Luftfahrtblog von Frank Kerkau: Im Private Jet billig fliegen.

Checkin-Zeiten werden verkürzt, Anreisezeit zu den großen Flughäfen erspart man sich und Terminende und Zeitfenster für den Flugstart kommen sich bei guter Koordination entgegen. Aber nicht nur das, die konsequente Nutzung macht auch unabhängig vom teuren Standort Großstadt und ermöglicht den höheren Lebensstandard zu niedrigeren Preisen im Umfeld von Kreis- und Kleinstädten.

Doch müssten hierfür in Deutschland die Klein- und Kreisstädte noch reagieren mit einem dichteren Netz von etwas besser ausgebauten Kleinflughäfen. So mancher Sportflughafen hat seine Startbahn auf der grünen Wiese.

Fragt sich wieviel Lufttaxis der Luftraum verträgt? Es ist die Vorstufe zum Spinner aus Bladerunner. Die Zahl der Menschen, die noch nie geflogen sind, ist verschwindend klein. Wann ist die Zeit, in der es zum Alltag gehört mal kurz nach Portugal mit dem Lufttaxi an den Strand zu jetten. Aber erst einmal werden sich Unternehmer an den Gedanken gewöhnen statt den ICE für die Dienstreise in Betracht zu ziehen, Mitarbeiter in private Jets zu setzen. Utopia wir kommen ja schon.

via Robert Basic


 
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Groß und großartig

Eintrag abgelegt unter: Entwicklung,Marketing — von silkester um 12:48 pm am

In der Geschichte gab es bereits mehrfach Entwicklungen hin zu “Größer und großartiger”. Die Ergebnisse waren so groß und großartig, dass sie bei der Veränderung der äußeren Umstände nicht in der Lage waren, sich den neuen Gegebenheiten anpassen zu können. Dies gilt für Natur wie für Gesellschaftssysteme. Was also soll so erstrebenswert sein am “groß & großartig” (aus dem Englischen “bigger & greater”) sein?

Den ganz großen und großartigen Dingen war eines gemeinsam. Sie wirkten unbesiegbar, unsinkbar unzerstörbar. Doch wie die Titanic so sind viele große und großartige Dinge heute lang schon verschwunden. Der Untergang war unbequem und leidvoll, ob es verhungernde Dinosaurier waren oder der Niedergang des römischen Reiches. Das eine oder andere hat sich jedoch transformiert und existierte weiter, aber in der Regel nicht mehr so groß und großartig.

“Bigger & Greater” ist eines der beliebtesten Beschreibungen der Amerikaner, wenn Sie etwas neu auflegen, wieder aufbauen oder von anderen kopieren (… nur eben bigger & greater).

Ford der Dino aus der Gründerzeit ist hier gleich ein zweifach schönes Beispiel.

Ford ist in den USA ein Synonym für Entlassungen geworden. Die Autos für den Markt USA sind nicht zeitgemäß und das obwohl Ford in Deutschland sehr wohl bei den kleinen sparsamen Fahrzeugen eine nicht unbedeutende Rolle spielt. Es sollte also Ford gar nicht so schwer fallen, ihr Modelle aus Europa in den USA auf den Markt zu werfen und den guten Ruf ihrer Dinos auf jene neue Exemplare der Autos, die sich in dem anderen Lebensumfeld Europa der neuen Energiesparversion angepasst haben. Raum wir nur so groß geplant wie nötig, wenn auch die Möglichkeiten im nötigen Raum flexibler und damit effizienter genutzt werden. Die Entwicklung des Autos in und für Europa ist in bestem Darwinismus der amerikanischen Autoentwicklung voraus.

Doch scheint es, dass die Dinos in der US-Vorstandsebene mehr auf den Statusgewinns der Spritschlucker schielten “Seht her ich kann mir trotz dieser unverschämten Spritpreise noch einen Spritschlucker leisten. Haha!” oder was auch immer sonst den Konzern davon abhielt eine Kampagne mit dem Spritpreis zu fahren und die kleinen sparsamen Fordmodelle gewinnbringend auf dem Markt zu werfen. Ich bin davon überzeugt, dass dies in Verbindung mit dem Patrioten-Bonus aufgegangen wäre. Mal schauen, ob die USA 2006 bereit ist, auf den neuen Kurs einzuschwenken und den umwelt- und ressourcenschondenderen Weg in der Wirtschaft gehen.

Dies sollte die Stunde des Mittelstandes und der Ingenieurswissenschaftlers sein, die nicht zuletzt wegen der in Deutschland so restriktiv geforderten Berücksichtigung der Ökologie in der Produktentwicklung eine beachtlichen Vorsprung besitzen sollten.

Think: Klein und fein! und keine Angst vor den großen Tieren.


 
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Die Unternehmensgründung in Planung

Eintrag abgelegt unter: Planung — von silkester um 12:46 pm am März 6, 2006

Wie mit allen Dingen die man neu anfängt, gibt es vieles zu lernen und zu erfahren. Wer noch in der Phase des überlegens und suchens ist, dem kann man diverse Quellen an die Hand geben. Z.B. die Publikationen des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie zum Thema Unternehmensgründung.

Es gibt auch schon bloggende Gründerzentren. Z.B. von Gründen im Team (GIT) und zum Blog < << KLICK.

Und hier bloggen Gründer: Blog der Gründer der Academic Consultants über ihre tägliche Arbeit als Unternehmensgründer

Das verschafft einem zwar noch nicht den wahren Blick auf die Realitäten eines Gründers, denn wenn etwas gründlich daneben geht, dann hält man im allgemeinen die Füsse still und bloggt nicht darüber. Aber zumindest so einige Alltagsprobleme und ~fragestellungen kommen auf. Das hilft bei der Planung.


 
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Zitat des Tages

Eintrag abgelegt unter: Kalkulation — von silkester um 12:43 pm am Februar 21, 2006

Risikokapital geht dorthin,
wo es riskant ist,
sonst hieße es Sparstrumpf.

Gefunden in der dezentrale im Zweitblog von Mario Sixtus


 
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Politik • Wirtschaft • Gesellschaft

Eintrag abgelegt unter: Außendarstellung,Kommunikation — von silkester um 12:41 pm am Februar 19, 2006

Im Werbeblogger wird aktuell eine Schweppes-Flasche im Barockteich gezeigt. Nein. nicht die weggeworfene Flasche des Touristen und Schloßbesuchers, sondern eine überdimensionale Flasche, aus der eine Wasserfontaine spritzt. Wenn ich in einem Barock-Ambiente wandle, dann freue ich mich auf ein Stück erhaltene unverfälschte Vergangenheit und ich möchte in der Fantasie in dieser Eposche schwelgen, vor meinem inneren Auge Herren in engen Beinkleidern und Damen in riesengroßen Reifröcken und gepuderte Zweimeterfrisuren lustwandeln sehen. In solche Fantasien bricht eine Wasserfontaine aus einer überdimensionierte Schweppesflasche wie ein Kratzer auf der Schellackplatte ein. Die Dissonanz ist mir unerträglich.

Das geht nicht nur mir so, weswegen die Gesellschaft ihren politischen Vertretern zur Aufgabe gemacht haben Mittel und Wege zu etablieren, dass Kulturstätten vergangener Epochen unverfälscht in sogenannten Kulturdenkmälern erhalten bleiben können. Der Werber freut sich an der Dissonanz, denn heftige Emotionen sind sein verbündeter. Aber ganz ehrlich, ich hätte jetzt eine Party auf dem Piccadilly-Circus oder einem anderen heißen Pflaster mit einer Wasserfontaine im Hochsommer auf die Menschen in Badehosen und Straßenkleidern sich dem kühlen Nass hingeben, passender gefunden.

Die Geschichte wäre auch super gewesen. Man hätte immer noch einen Teil des Erlöses aus dem Verkauf für Kulturdenkmäler stiften können und Zeit, Formensprache und Ort hätten bei der Werbugn auch noch gestimmt. Es wäre fun³. So ist es zumindest für mich nur ein weitere Stein im Plagenmosaik fehlgeleiteter Unternehmenspfilosophie in Sachen Firmenkommunikation und Werbung.

Soweit es mich betrifft bin ich der Meinung auch Unternehmen dürfen eine Extragedanken auf das System verwenden in das sie eingebettet sind und in dem Unternehmensleiter, Arbeiter und Kunden leben. Der Erhalt unsere Öko- und Gesellschaftssystem ist es wert, darüber nachzudenken und dann dazu gehört ein Gedanke an die Optik. Es muss nicht ein Wettbewerb der Häßlichkeit und Gleichgültigkeit sein und man darf ein Gefühl für Zeit, Ort und Formensprache entwickeln UND man muss nicht wirklich immer auf die Vorschrift warten, die einem das eine oder andere verbietet.


 
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Was ist ein Blog oder Trackback und was fängt man damit an?

Eintrag abgelegt unter: Außendarstellung,Kommunikation,Werkzeuge — von silkester um 8:39 pm am November 30, 2005

Die Fragen aus dem Titel kann man heute bequem in Seminaren lernen. Das KMU-Blog ist dabei ein kleines Paradepferd, ist es doch so schön neutral und wendet sich ohnehin an die Zielgruppe.

Soweit kein Problem, doch für praktische Übungen bitte ich dann doch ein eigenes Übungsblog aufzumachen. Danke.

Und für all diejenigen, die über diesen Beitrag nun durch die Suchmaschine stolpern, ein wenig ins Thema eingestiegen:

Was ist ein Blog?

A) Technische Definition:

Es ist eine Online-Anwendung (Weblog-Programm), die folgende Eigenschaft mitbringt:

  • Beiträge mit Zeitstempel chrologisch rückwärts anordnen
  • Einfache Formularfelder zur Eingabe von Beiträgen
  • Kommentarfunktionen zur Beteiligung der Leser
  • Meldesysteme um Aktualisierungen in Katalogen
    publique zu machen (Pings)
  • Ausgabe im Homepageformat und
    in dem hochstandardisierten RSS-Format
  • Sende-/Empfängerfunktion von Blogbeitrag zu Blogbeitrag (Trackback)
  • Archivübersichten der vergangenen Beiträge
  • Sortierungsfunktionen nach Kategorieren (Stichworten)
  • Feste unveränderliche Links (Permalinks)
  • sowie die einen oder anderen Zusatzfunktionen wie z.B. freie Verstichwortung (Tagging) der Beiträge, Vereinfachung Video- und Tonaufnahmen einzubinden, Bilder eines Thema, Events als Serie zu integrieren, etc.
Einige Funktionen kurz erklärt

Ping ist ein Sendesignal, das dazu dient, festzustellen, ob eine IP (Internetadresse in Zahlenform) aktiv im Netz erreichbar ist. Die Sender-Adresse eines Pings wird dabei mitgeliefert. Weblogs liefern meist mehr als nur Ping mit ihrer Adresse, es werden auch Titel, URI (Adresszeile im Browsereingabefeld) und einen Textauszug aus dem Beitrag ausgeliefert.
RSS ist ein Format, für das es Dienste und Anwendungen gibt, die feststellen, ob und wann sich etwas auf der Seite verändert hat und geben den Inhalt aus dieser Seite in einem Homepage-Format mit einheitlicher Formatierung wieder. Dadurch lassen sich viele Seiten schnell und effizient überschauen und man kann gezielt die Seiten aufrufen, die neue Beiträge auf diese Weise publique machen.
Trackback ist wie der Ping, hierbei wird an ein anderes Weblog eine Meldung gesendet, die den Sender, URI, Titel und einen Textauszug aus dem bezugnehmenden Beitrag enthält. Das empfangende Weblog gibt zu den Beiträgen eine Adresse aus, an die das Trackback gesendet wird, so dass zusammengehörige Beiträge auch gemeinsam in der Ansicht des Browserfensters stehen.
Permalinks sind Links deren Adresse trotz einer Umsortierung gleich bleiben. Weblogbeiträge sind zunächst auf der Startseite und sind mit der selben Adresse parallel auch in den Kategorien und Archiven gelistet. Gemäß ihrer Konvention bleiben diese eineindeutigen Links zu den Beiträge erhalten.
Blogroll ist eine Linkliste zu weiteren Weblogs (siehe rechts). Gewöhnlich ist dies eine Empfehlung des Weblogautors.
Tagging ist die Verstichwortung des Beitrages mit Links (diese Links enthalten ein Attribut mit der Bezeichnung “tag”) zu Katalogübersichten innerhalb des eigenen Weblogs ebenso wie zu weiteren Diensten in der Peripherie von Weblogs.

Weblog-Peripherie und Werkzeuge

Neben den Content-Management-Funktionen und der einfachen Anwendung sind diese Weblogs noch in einen Set von Peripherie-Anwendungen eingebettet, wie z.B. Katalogdienste, die die aktuellen Beiträge aller Weblogsysteme in ihren Datenbanken sammeln und wieder ausgeben (Technorati, Blogg.de, Feedster, Taggling.de, et allii) andere werten die Popularität von einzelnen Beiträgen und den Angeboten ingesamt aus (Blogstats, Technorati, et allii), Zulieferdienste zu den erstgenannten (Ping-o-matic).

Weblog-Anwendungen gibt es als Dienste: Livejournal, Typepad, Radio Userland, Blogg.de, 20six, twoday, Myblog, …

… und als Standalone-Anwendungen für den eigenen Serverplatz: Movable Type, WordPress, Textpattern, pMaschine, pivot, …

Übersichten über Anbieter, Programme und Dienste: Plastikwiki zu Weblogs-Services und Weblog-Anbieter und umfangreiche kommentierte Liste im Weblogs Compendium (engl.), Jowiki über Anbieter, …
Google hilft hier schnell weiter.

B) Kulturelle Definition:

Das kulturelle Phänomen begann mit einfachen Linklisten in den 90ern, in der besonders gute Internetangebote gesammelt wurden, die man bei der Recherche im Netz fand. Diese Listen wurden öffentlich auf Homepages gemacht und peut a peut gruppierten sich die Autoren mit ähnlichen Interessen und tauschten angeregt ihre Anlaufpunkte auf den Reisen des Internets aus und tauschten sich per Mail aus. Daraus entwickelte sich die Kommentarfunktion und zu den Linklisten gesellten sich weitere Mitteilungen. Es entstand ein Netzwerk von Personen, die ähnlich wie Schiffskapitäne ein Logbuch führten und so nannten sich diese Seiten Weblogs. Da in den Weblogs sehr schnell sich die Kollaboration als ein entscheidendes Merkmal darstellte, kristallisierte sich eine Rücksicht auf die Einträge in anderen Weblogs heraus. So z.B. der Permalink und die Konvention Beiträge auch dann nicht zu löschen, wenn deren Inhalte untragbar sind. In diesen Fällen werden echte Weblogger den Inhalt durch einen Kommentar ersetzen. Ist der Beitrag nur falsch und hat keine negativen Folgen für sich und andere sofern er lesbar bleibt, wird dieser nur durchgestrichen und berichtigt. Irgendwann kamen die ersten Mini-CMS-Anwendungen, um das Führen des Weblogs zu vereinfachen und zu beschleunigen. Da sich Weblogs zunächst in erster Linie im Umfeld von IT-Fachleuten entwickelten und in einem sehr sozialen, kollaborativen Umfeld geprägt von Kooperation verwurzelt sind, waren sehr früh diese Anwendungen als Opensource unter der GNU-Lizenz vorhanden.

Durch die leicht zu bedienenden kostengünstigen Anwendungen, entdeckten auch nicht so technikaffine Menschen, die Möglichkeit sich in dieser Weise auszutauschen. Vor allen Dingen die Angebote fertiger Dienste, bei denen man sich in einem einfachen Formular anmeldet und sofort seinen ersten Weblogeintrag schreiben kann, hat dieser Kultur einen großen Schub gegeben. Hier ist das Urgestein der Weblogdienste Radio Userland zu nennen, aber auch der amerikanische kostenlose Dienst Livejournal trägt einen großen Anteil an dieser kulturellen Entwicklung. In Europa sind die Pioniere von Antville und in Deutschland speziell Blogg.de und 20six zu nennen.

Das Urgestein des Linksammlers in Deutschland ist Jörg Kantel mit dem Schockwellenreiter, doch längst hat sich die Weblogkultur von der reinen Linksammlung wegbewegt. Heute sind es kurze Gedankenfetzen und Links wie bei Heiko Hebig oder kleine Kurzessays und Statements wie bei Martin Röll. Inhalte reichen von einem bunten Allerlei eines ideenreichen Unternehmers wie z.B. Robert Basic mit seinem Basic Thinking bis zu einer Presseschau im Mittelstandsblog eines Verlages, das im Oktober startete. Neben den Unternehmensrelevanten Weblogs siehe auch die Blogroll auf der linken Seite, die einge Webblogs von KMUs aus verschiedenen Branchen enthält, gibt es noch eine breite Masse privater Weblogs in allen Altersgruppen und mit jedem Fachgebiet, das sich denken lässt.

Allen Weblogs gemein ist, dass Sie aus dem Alltag berichten, mehr oder minder frei und spontan ihre Beiträge verfassen, sie sich häufig auf Beiträge im Netz beziehen und die Möglichkeit bieten, dass man als Leser der Beiträge seine Meinung äußern kann.

Insbesondere die häufig spontanen Einträge sind zwar von Erfahrung geprägt und damit immer auch mit einem wahren Kern aber nicht fehlerfrei. Da über die Weblogkommentare schnell eine Korrektur gemacht werden kann und im Netz immer jemand existiert, der sich mit diesem speziellen Thema befasst hat und besser auskennt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass genau diese Korrektur in den Kommentaren landet und der Blogautor, seinen Beitrag berichtigen, präzisieren kann. Dies hat den Effekt, dass man bei aller Spontanität, wenn öfter Fehler auftauchen, man anfängt den Beitrag gründlicher vorzubereiten, das eine oder andere nachzusehen. Weblog-Autoren stellen fest, dass sie sich in einem informellen konstanten Lernprozess befinden. Bei der großen Zahl der Beiträge bleibt es nicht aus, dass man auch echte Perlen hinterlässt und hierfür sehr viel Anerkennung erfährt. Meist erkennt man dies an den Backlinks (Links zurück, gemeint ist ein Link auf den eigenen Beitrag), Kommentaren und Trackbacks, die auf den eigenen Beitrag verweisen. Wer häufig solche Beiträge bringt oder geschickt eine Übersicht über diese Kleinode in der Blogszene herausbringt, wird mit häufig vielen Backlinks belohnt und rutscht so in den Statistiken nach oben. Ab einem gewissen Rank verselbständigt sich dieser Effekt, da das Weblog im Fokus so vieler Weblogs steht, dass sich daraus eine höhere Anziehungskraft entwickelt, als die, die man sich aus den besonderen Beiträgen erworben hat. Unpopuläre Weblogs können brillante Beiträge haben und ernten nicht einen Link, da der Beitrag schon im Hintergrund des Archives verschwunden ist, bevor jemand das bemerken könnte.

Wer also nur schreibt ohne sich selbst in die Szene einzubringen, wird unter Umständen nie gefunden und erfährt kaum oder gar keinen positiven Blogeffekt. Wer aber lange genug durchhält hat noch eine Chance durch google und der Tatsache, dass sich mit der Zeit echte Nichenbeiträge ansammeln, die in einem sehr engen Segment seine Fans findet.

Wer sich einbringt und dabei regelmäßig interessante Fundstücke, lesenswerte Beiträge, Amüsantes und Lehrreiches publiziert, wird früher oder später nach oben gespült.

Gerüchte und Medienspektakel um die Weblogszene

Populär wurden Weblogs insbesondere durch Berichte aus Krisengebieten oder weil sie sich aktiv in das politische udn kulturelle Geschehen einbrachten. Stichworte sind hier der amerikanische Wahlkampf um John Kerry, der als Underdog über die Weblogs seine Kampagnenkasse in erstaunlicher Weise auffüllen konnte, die Warblogger aus dem Irak-Krieg, die eine andere Geschichte zu erzählen wussten und die inkubierte Presse bloßstellte, die Blogger aus dem Gebiet der Tsunami und im Umfeld der Geologie, die vor der Presse bereits entscheidende Informationen liefern konnten und auch die Bilder aus dem Londoner Untergrund bei den Anschlägen auf die Londoner U-Bahn. Londoner die nicht betroffen waren, bloggten ein schlichtes “I am OK.” und informierten ihre Leser weltweit. Auch bei dem Tropensturm Katarina stellten die Blogs eine zweite Informationsquelle.

Spannend an den Blogs ist immer die andere Sicht. Die Sicht aus dem Blickwinkel des Mitmenschen wie Du und ich. Die Sicht ohne den Gatekeeper-Filter. Es ist diese rohe ungeschliffene und alltägliche Publikationsform, die solch eine Anziehungskraft hat. Zusammen mit der Presse ergeben sie ein rundes Bild. In Weblogs geht es um Geschichten erzählen, um Meinungsäußerungen, um das Mitmachen und sich einbringen.

Haben sich Blogger in das kulturelle Geschehen eingemischt, dann geht es darum, dass ein Teil der Bevölkerung mit Ereignissen, Kampagnen oder Investitionen nicht einverstanden sind. So zum Beispiel im Ver.di-Blog die Personalpolitik der Billigmärkte oder bei der Deutschland-Kampagne mit dem gewissen Tenor. Dass diese Weblogger gehört werden, ergibt sich aus der Struktur des Netzes. Dort wo sie den menschlichen Filter für Suchmaschinen bieten und eine Konzentration der Netzknoten (Links auf eine bestimmte Seite) bilden muss zwangsläufig etwas sein, das von allgemeinen Intresse ist und eine hohe Qualität bietet. Da Suchmaschinen nur dann regelmäßig genutzt werden, wenn Suchergebnisse auch qualitative Treffer bieten, war es nur eine logische Konsequenz, dass Weblogs in diesen Indizierungsprozess einbezogen wurden. Dies blieb Bloggern nicht verborgen und das Koketieren aber auch der bewusste Einsatz dieser Macht im Netz spüren wir und erzeugte auch einige Aufregung. In aller Regel ist aber das Verantwortungsbewusstsein so groß, dass diese Macht nicht allzu leichtfertig missbraucht wird. Zumindest nicht von der Mehrheit der Blogger und vor allem unter den einflussreichen Bloggern und die braucht es, um wirklich einen eindruckvollen Effekt zu erzeugen.

Eindrucksvolle Ereignisse in der Blogszene

Das erste Mal, dass ich einen Blogger beobachtete, wie er seine Macht nutzte, war als der Schockwellenreiter eine Abmahnung für einen Link von einem Verlag erhielt. Google-Ergebnisse zum Verlag sprachen Bände und es führte zu einem Vergleich zugunsten des Schockwellenreiters. Einen Link müsste ich sehr mühevoll recherchieren, eine einfache Suche brachte keine Erfolg, vielleicht ist es auch schon im Datennirvana. Hab ihn: Empörend! Suhrkamp-Verlag treibt Blogger in den Ruin! und in Heise und schließlich das Happy End im Schockwellenreiter: Ihr könnt wieder Bücher von Suhrkamp kaufen!.

Ein anderes Beispiel war ähnlich wie im Schwarzbuch des Ver.di-Verlages noch vor dem Schwarzbuch der Fall Novitel, bei dem ein Ex-Mitarbeiter sich Luft machte und in erster Linie die Wahl des Bildes einen so durchschlagenden Effekt hatte, dass das Unternehmen in Schwierigkeiten geriet. Hinzukam, dass sich das Unternehmen fremd in dieser neuen Welt mehr als ungeschickt verhielt. Legendär ist der Fall Kryptonite (Siehe z.B. Beitrag bei Martin Röll) oder der erste durchschlagende Effekt in Deutschland mit Jamba, der im Spreeblick seinen Ausgang nahm. Der Spreeblick, damals noch ein “einsamer Blogger mit einer guten Schreibe” heute der Spreeblick-Verlag machte nur wenige Monate erneut Furore, als er seine Kritik an der Deutschland-Kampagne einiger großer Agenturen und Verlage Anstoß nahm. Noch heute ist die Kampagne, obwohl es den Kampagnen-Slogan als Domain führt in Google nachrangig gelistet.

Dass dem so ist, liegt auch daran, dass Webdesign sich in zwei separaten Strängen entwickelt. Das aber ist eine andere Geschichte. Stellen wir hier und jetzt nur fest, dass Weblogs und Weblogautoren, die auch als Webdienste-Anbieter (Designer und Programmierer) das Netz kennen wie ihre Westentasche und die in Bezug auf Suchmaschinen besseren Techniken nutzen.

526 Bilder und jedes einzelne Bild mit ca. 1.000-12.000 Pageviews in wenigen Wochen, davon nur etwa 0,2% Spam, der Rest Persiflage, kritische Auseinandersetzung und Lust an der Antikampagne, ist ein stolzes Ergebnis, das von einem relativ unbekannten Verlag gegen die Kampagne einiger Giganten im Verlags- und Agenturwesen. Die Aufregung über diese Gegenkampagne war schon abgeebbt, als in Foren und Blogs ein Bild auftauchte, das eigentlich ein Zeitungsverlag in Ludwigshafen hätte zur Kenntnis bringen sollen, die aber aus Desintresse oder bester Lobby-Loyalität darauf verzichtete. Dieses Bild hat im In- und Ausland eine Diskussion angestoßen, die die Initiatoren überwunden glaubten. Darf Deutschland ein Nationalgefühl in dieser Form zur Schau tragen oder ist die Zeit in Sack und Asche in der wir allenfalls Weltmeister und vielleicht auch Papst sein dürfen aber eben nicht Deutschland noch nicht vorbei? Auf diese Frage will ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen. Mögen andere diese Frage an anderer Stelle klären.

Die Frage beschäftigt die Menschen und so wie ein Teil schon von Anfang an sich auf ihre ganz eigene Weise mit der Kampagne auseinandergesetzt hat so ist auch die Diskussion um dieses Bild und diese Kampagne ein Ausdruck dessen, was ohnehin Gesprächsstoff in der Bevölkerung ist. Weblogs sind die Fortsetzung dieser Gespräche im Netz in Schriftform.

Wieso sollte das ein Unternehmen interessieren?

Es gibt kaum ein effektiveres Instrument um Gespräche anzustoßen. So wie zum Beispiel in dem kürzlich im Frosta-Blog angestoßen Fall Bionade. Bionade hätte im Fall der Gatekeeper-Verlagswelt auf der dritten Seite eine Gegendarstellung erhalten, den nur noch ein kleiner Prozentsatz der Leser, die den ersten Bericht wahrnahmen, entdecken. Im Fall der Weblogs ist die Gegendarstellung gleichrangig vorhanden und einige bekennende Bionade-Fans mit Weblog erhielten ein kleines Dankeschön für ihr Engagement für die Firma. Nicht jeder mag das Getränk, wie man im Internet in Weblogs auch lesen kann, aber ich mag auch keine Coca Cola, wie man jetzt im Netz lesen kann und dennoch ist Coca Cola Marktführer auf dem Getränkemarkt. Wichtiger und entscheidender ist, dass Bionade und Frosta das Gespräch nicht abgebrochen haben und deutlich transparent für jeden ersichtlich Unternehmen und Getränkefans zu Wort kommen und das Getränk an Renomée gewonnen hat.

Ob die Weblog-Welt noch so lange intakt bleibt, ist mehr als fraglich. Es wäre zu wünschen, dass Weblog-Autoren mit guter Reputation von Splogs (Weblogs die reine datenbankgenerierte Werbe-Einträge, sinnlose Wortlisten und Links, etc. enthalten und Suchergebnisse verunreinigen) und zwielichter PR-Inszenierungen zu unterscheiden sind.

Wer sich aktuell noch darauf einlässt und es nicht mit Litfasssäulen verwechselt, sondern das Angebot des Gespräches ernst nimmt, kann eine andere Form der Kundenbeziehung aufnehmen. In jedem Fall sollte ein Unternehmen Weblogs im Auge behalten, ob aktiver oder passiver Player in der Szene. Die Szene beobachten ist nicht so schwer. Denn Beiträge zu Ihrem Unternehmen finden Sie in der Regel leicht: diese befinden sich in den vorderen Reihen der Suchmaschinen.

Nachtrag: [[

Trackbackspam und Kommentarspammer

Eben erzählte mir eine Unternehmerin, dass Sie sich nun für eines der Werkzeuge entschieden hätte, aber noch keine Zeit hatte für die Trackback- und Kommentar-Spam-Problematik eine Lösung zu suchen. Die schnelle Lösung hieß “Deaktivierung”. Auch das ist ein Punkt, worin sich passionierte Blogger, die in die Szene eingebettet sind von dem neuen Typ Blogger unterscheiden. Der neue Typ Blogger wie z.B. Stefanie Dann* mit dem BurnoutBlog nutzt ihr Blog nicht um in die Szene einzusteigen. Für Sie ist es in erster Linie eine Möglichkeit das Thema Burnout-Syndrom und dessen Umfeld, Methoden, Ursachen und Präventionsmöglichkeiten publique zu machen und sich als Expertin zu positionieren. Siehe Ihr Interview auf Blogbiz. Nicht eingebettet sein heißt auch, auf der Technikseite nicht auf dem Laufenden zu sein. Hier empfiehlt es sich, für den Service einen passionierten Blogger zu engagieren, der die Technik auf dem aktuellen Stand hält um sich nicht selbst mit einer weiteren Recherche, Pflege zu belasten. Hierbei sollte man darauf achten, welches Blogsystem der Service-Anbieter hat, denn in genau diesem Gebiet wird er die meisten Funktionen und Tricks kennen.

Neben den Massenspammern gibt es auch noch die Einzelgänger-Spammer, die bevorzugt im Umfeld von Multilevel und Ich-AG zu finden sind. Ihnen ist mit Technik kaum bei zukommen. Hier hilft nur Aufklärung (Pranger wirkt).

* Korrekter Weise sollte erwähnt werden, dass Stefanie Dann heute schon zwei Blogs führt und damit in die Gruppe passionierter Blogger übergelaufen ist. ]]

Auswahl der Autorin zum Thema Bloggen …
Hier:

… und anderswo:

Sollten noch Begriffe unklar sein, gerne in den Kommentaren anmerken oder mit Hilfe dieses Beitrages sich selbst helfen. ;)

[Nachtrag]
Was ist ein Blutblogger oder ein expressionistischer Kommentar … Achtung Blutblogger – Sie sind unter uns.


 
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ICR – Unternehmensbewertung unter dem Aspekt des Wissens

Eintrag abgelegt unter: Entwicklung,Organisation — von silkester um 8:37 pm am November 26, 2005

Aufmerksam geworden durch den http://www.akwissensbilanz.org auf den Begriff Wissensbilanz und ein wenig … ich will höflich sein … irritiert von der Darbietung was Wissensbilanz sei habe ich ein wenig weiter gesucht.

Die “Wissensbilanz” geht der Fragen nach, was das Unternehmen im innersten Zusammenhält. Es ist die alte Frage aus dem Faust “Was die Welt im innersten zusammenhält” auf das Unternehmen angewandt. Doch wer ich eine Definition wie die folgende präsentiert, regt erst einmal meinen Widerspruch:

Eine Wissensbilanz ist ein Instrument zur gezielten Darstellung und Entwicklung des Intellektuellen Kapitals einer Organisation. Sie zeigt die Zusammenhänge zwischen den organisationalen Zielen, den Geschäftsprozessen, dem Intellektuellen Kapital (IK) und dem Geschäftserfolg einer Organisation auf und beschreibt diese Elemente mittels Indikatoren.

Das klingt für mich nach viel Berater-Geschwurbel und der Leitfaden, dem diese Interpretation entnommen ist, fängt auch mit sehr zäher Lektüre an. Leitfaden Wissensbilanz PDF.

Ich empfehle da die Seiten zur Wissensbilanz der Reinisch AG, die in dieser Beziehung klarer in der Sprache und damit verständlicher die Inhalte vermittelt. Zum Beispiel geht es in einer Grafik um die Beziehung der folgenden Elemente im Unternehmen: Arbeitsumgebung, Motivation, Wissenstransfer, Mitarbeiterentwicklung, Teamfähigkeit und Vertrauensbasis. Bevor man zur Website der Reinisch AG wechselt kann man diese Begriffe, die ich nun aus der Beziehung herausgenommen habe, für sein eigenes Unternehmen in Beziehung setzen.

Intellectual Capital Report

Und dann zu Reinisch AG gehen und sehen, wie dieses Beziehungsgefüge Wissensbilanz im Bereich Investor Relation für deren Unternehmen umgesetzt wurde.


 
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Tellerrandphobie bei Unternehmern

Eintrag abgelegt unter: Entwicklung,Planung — von silkester um 8:35 pm am

Branchenerfahrung kommt vom Arbeiten in der Branche.

Trotz der beträchtlichen Zahl arbeitsloser Ingenieure können der Studie zufolge viele Unternehmen die freien Stellen nicht besetzen. Das liege meist an den mangelnden Branchenkenntnissen der Bewerber, so der Verband Deutscher Ingenieure; weitere Einstellungshindernisse seien zu geringe Qualifikation und mangelnde Berufserfahrung.

Quelle: IHK: >> VDI: Ingenieurmangel trifft vor allem den Mittelstand, Bewerber haben häufig Defizite bei den Branchenkenntnissen

Sicherlich fehlen den Ingenieuren, die eine Branche wechseln beklakte Branchenkenntnisse und insbesondere branchenspezifisches Fachwissen, doch Innovation sollte man nicht das Wesen von Innovation außer acht lassen.

Schließlich sind die größten Erfindungen von Menschen gemacht worden, die Disziplinen vermischten und sich Anleihen schamlos aus allen Bereichen des Lebens und der Wissenschaft geholt haben.

Seine Tellerrandphobie zu pflegen und auf brancheninterne Ingenieure zu insistieren, könnte zwar außergewöhnliche Kenntnisse in den bislang gewohnten Denkpfaden hervorbringen, aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass man dann Bester in veralteten Methoden ist. Warum also nicht das Manko annehmen und darin die Chance erkennen?


 
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Frosta und Bionade 2. Teil

Eintrag abgelegt unter: Kooperation — von silkester um 8:33 pm am November 25, 2005

Das Blog als Kuppler: Bionade spricht mit Frost, weil man bei dieser Angelegenheit kein Fass aufmachte, sondern lieber miteinander sprach. Das Schöne daran, nun kommen evtl. zwei Kooperationspartner zusammen, die gemeinsam Erfahrungen tauschen und auch ihre Märkte vergrößern. Schließlich haben beide zusammen vermutlich mehr Kontakte und sie bringen gemeinsam auch eine stolzeren Marktanteil zustande im Bereich Bio-Produkte.

Das freut natürlich das Bloggerherz. Das ist heute noch eine Meldung wert, morgen ist es ganz unspektulär unser Alltag. Bei dem Blogbusiness kann es gar nicht anders sein, als dass früher oder später die, die sich für die gleichen Themen stark machen, begegnen. So entstehen zunächst lose Themencluster und aus diesen Kooperationen und enge Bündnisse. Und selbst wenn Bionade und Frosta nun feststellen sollten, dass sich keine gemeinsame Ebene finden ließe, zeigt es den Mechanismus. Auch wenn man diesen nicht unbedingt mit Blogenten iniziieren sollte und immer muss.

Apropos Blogente … vielleicht sollte man auch der einseitigen Ankündigung nicht allzuviel Bedeutung beimessen. Schließlich könnte ich auch schreiben, dass ich mich nun bezüglich des KMU-Blogs mit dem Medien(Ex)Kanzler treffen will. Daran ist kein Wort gelogen, stellt sich nun nur die Frage, wie es mit dem Grad der Wahrscheinlichkeit aussieht und selbst wenn ich Groupie-Raffinesse besäße … Soviel zur Sache Namedroping. Kommt die Sache mit dem Ruf und dem Gestank, der abfärbt, wenn man sich ins mit dem reudigen Rudel sehen lässt. “Huch, link mich nicht. Nenne meine Namen nicht. SIE kenne ich nicht!” Man könnte ja was bei denken. Lieber distanziert man sich vorsorglich. Am besten auch von sich selbst. Könnte ja sein, dass die Erfahrung von zwei Gästen in einem Bistro in Hamburg mit dem Frosta unternehmen gleichgesetzt wird.

Nachtrag: Inszwischen sind die Kisten Bionade mit dem Dankeschön an die Fans des Getränks, die auf den Fehler aufmerksam gemacht hatten ausgeliefert und Blogger berichten.


 
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Schweizer Medienarbeit mit KMU

Eintrag abgelegt unter: Kommunikation — von silkester um 8:25 pm am

Ich bekam heute morgen einen Linktipp von der Autorin Daniela A. Caviglia zu ihrem kostenlosen eBook “Medienarbeit mit KMU”. Gerne gebe ich den Tipp an dieser Stelle weiter. Ich habe den Text nur grob überflogen. Also kein Werturteil in die eine oder die andere Richtung – einfach selber schauen: Medienarbeit mit KMU

Ich danke für den Hinweis per Mail.

Beim Überfliegen stieß ich auf diesen Satz im “eBook”:

[ … ] Denn Zeitungsredaktionen
sind an echten Informationen
interessiert, welche ihrer
Leserschaft Nutzen bringen.

Das glaub ich gern, dass sich Redaktionen an guten Fachinformationen von Kleinstunternehmern freuen, erspart es doch so manches mal den Fachjournalisten.

Am Rande: Das Wort “eBook” ist etwas hoch gegriffen für neun Seiten. So ein PDFle wird mit dem eBook schwer geadelt. Es ist wohl allgemeiner Sprachgebrauch, mir kommt es dennoch immer wieder wie Hochstapelei vor.


 
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